Hochwasser: Halten die Deiche? - DER SPIEGEL
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Hochwasser Halten die Deiche?

Die Hochwasserlage im Osten Deutschlands bleibt angespannt. Mit jedem weiteren Tag der Flut wächst die Sorge um den Zustand der Deiche. An einer Stelle sind die Wassermassen bereits durchgebrochen.
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Helfer und Feuerwehrleute transportieren in Saathain zwischen Elsterwerda und Bad Liebenwerda entlang dem Fluss Schwarze Elster Sandsäcke mit Schubkarren und einem Quad-Fahrzeug.

Foto: Oliver Killig/ dpa
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In Jessen im Ortsteil Schweinitz in Sachsen-Anhalt bereiten Feuerwehrleute Sandsäcke zum Transport an einen Deichabschnitt der Schwarze Elster vor.

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Anwohner stehen in Herzberg auf einer Brücke, die über die Schwarze Elster führt, und betrachten das Hochwasser. Im Landkreis Wittenberg ist ein Deich der Schwarzen Elster gebrochen.

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Freiwillige Helfer beladen in Herzberg einen Radlader mit Sandsäcken, die eine brüchige Stelle im Deich der Schwarzen Elster abdichten sollen.

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Helfer und Feuerwehrleute sichern zwischen Elsterwerda und Leibenwerda einen Deich der Schwarzen Elster. Bei Meuselko hat ein erster Damm den Wassermassen nicht mehr stand gehalten.

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Mit Sandsäcken versuchen die Helfer die durchweichten Dämme zu stabilisieren

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Auch in Dresden sind erste Bereiche des Terrassenufers von der Elbe überflutet.

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Die Fluten sind nicht mehr zu bändigen: Bereits am Vormittag musste das Gymnasium in Elsterwerda evakuiert werden, das direkt am Ufer der Schwarzen Elster liegt.

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Am Nachmittag ließ der Krisenstab Teile der Innenstadt von Elsterwerda räumen. 2500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

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Die Schwarze Elster ist zwischen Liebenwerda und Bad Elsterwerda in breiter Front über die Ufer getreten. Brandenburgs Ministerpräsident Mathias Platzek sprach vom schlimmsten Hochwasser des Jahres.

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Am Pegel Bad Liebenwerda übertraf der Wasserstand der Schwarzen Elster den kritischen Wert der Stufe vier um mehr als 30 Zentimeter und näherte sich der Marke von 3,50 Meter.

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Überflutete A13 Berlin-Dresden nahe Ortrand: Der Präsident des Landesumweltamts Matthias Freude sagte am Mittwoch im RBB-Radiosender Radio Eins, die Lage an dem Fluss Schwarze Elster sei kritisch. Man überlege daher, ob die Innenstädte von Elsterwerda und Bad Liebenwerda evakuiert werden müssen.

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Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg bauen an der Spree in Spremberg eine Sandsackbarrikade auf. Der Wasserstand der Spree lag am Mittwochvormittag den Angaben zufolge nur noch einen Zentimeter unterhalb der höchsten Alarmstufe vier. Die Talsperre Spremberg habe aber viel Wasser aufgenommen, so dass für Cottbus und Berlin keine Gefahr bestünde, sagte Freude.

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Fahrzeuge verlassen bei Ortrand die teilweise überschwemmte Autobahn 13, später wurde sie zum Teil gesperrt.

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Eine Frau steht bei Klein Bademeusel an der Neiße in einem Pegelstandhäuschen und kontrolliert den Pegelmesser, der den Wasserstand der Neiße angibt.

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Landunter in Arenzhain: Ein Anwohner steht an seinem überschwemmten Grundstück.

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Heuballen liegen im Wasser einer überfluteten Wiese in der Nähe der brandenburgischen Ortschaft Finsterwalde.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?