Hochwasser in Deutschland - DER SPIEGEL
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Hochwasser Fluten haben Passau im Griff

Das Hochwasser im Süden und Osten Deutschlands hat dramatische Höchststände erreicht: Passau zittert vor weiter steigenden Pegeln, auch in Sachsen und Thüringen bleibt die Situation kritisch. In Rosenheim sanken die Wasserstände.
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Komplett überflutet: Passau am Zusammenfluss von Donau (Mitte), Inn (links) und Ilz. Die Bevölkerung hat Angst, dass die Pegel weiter steigen.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Die Stadt wurde von den heftigsten Überschwemmungen seit 1501 heimgesucht. Laut Angaben der bayerischen Behörden stieg der Pegel auf mehr als 12,60 Meter und übertraf damit die Rekordflut von 1954.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Insgesamt sind etwa 4000 Helfer vom Bund seit Samstag in den deutschen Hochwassergebieten im Einsatz.

Foto: Lennart Preiss/ Getty Images
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Das Tal der Ilz kurz vor der Mündung bei Passau: Mehr als 20 Boote hielten die Versorgung der Menschen in vom Wasser eingeschlossenen Gebäuden aufrecht.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Ein junger Mann watet durch die überflutete Fußgängerzone von Passau. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will gemeinsam mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Stadt besuchen und sich ein Bild von der dramatischen Lage machen.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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Auch in Thüringen wütete das Hochwasser: Der Hofwiesenpark in Gera mit dem Stadion der Freundschaft ist überflutet.

Foto: Bjoern Rank/ dpa
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Kolbermoor bei Rosenheim steht unter Wasser: Der Katastrophenschutz meldete allerdings am Montagabend fallende Pegel.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Wegen des anhaltenden Regens und der Überschwemmungen mussten Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Hier helfen Einsatzkräfte der Feuerwehr Bewohnern des Stadtteils Gera-Untermhaus von einem Bundeswehrfahrzeug.

Foto: Marc Tirl/ dpa
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Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Seit Sonntagabend konnte diese Frau aus Passau stundenlang keinen Fuß mehr vor die eigene Haustür setzen. Über den Balkon eines Nachbarhauses wurde sie von Feuerwehrkräften in Sicherheit gebracht.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Dutzende Helfer füllen im bayerischen Passau Säcke mit Sand. Die Altstadt und andere Teile des Zentrums der Dreiflüssestadt sind überflutet.

Foto: Lennart Preiss/ Getty Images
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Land unter in Bayern: Die Stadtwerke in Passau müssen wegen des schweren Hochwassers die Trinkwasserversorgung einstellen. Es drohe eine Verunreinigung der Trinkwasserbrunnen, sagte der Krisenstab zur Begründung.

Foto: Johannes Simon/ Getty Images
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Mitarbeiter des Roten Kreuzes fahren Bewohner von Passau in Booten über die überfluteten Straßen. Die Verbindungen in einige Stadtteile sind unterbrochen. Dutzende Boote halten nach Angaben der Stadtverwaltung die Versorgung der Menschen in vom Wasser eingeschlossenen Gebäuden aufrecht.

Foto: Matthias Schrader/ AP/dpa
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Auf den Straßen der sächsischen Stadt Grimma fahren Boote, Rettungskräfte bringen Einwohner aus der Gefahrenzone. Wegen des Hochwassers ist bei etwa 14.000 Kunden des größten ostdeutschen Energieversorgers Envia in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen der Strom ausgefallen.

Foto: Jan Woitas/ dpa
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Einsatz in den Fluten: Rettungskräfte bringen im sächsischen Grimma Einwohner aus dem Hochwassergebiet. Einem Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums zufolge sind in dem Bundesland 1050 Soldaten im Einsatz.

Foto: Jan Woitas/ dpa
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Auch in Sachsen ist die Lage vielerorts dramatisch (hier ein Foto aus Chemnitz). In der Altstadt von Grimma im Kreis Leipzig mussten rund 2500 Bewohner ihre Häuser verlassen.

Foto: Hendrik Schmidt/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?