Höchster Vulkan Ecuadors: Mythos Chimborazo - DER SPIEGEL
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Höchster Vulkan Ecuadors Mythos Chimborazo

Im Sommer 1802 versuchte der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt, den Chimborazo zu besteigen - und machte den höchsten Vulkan Ecuadors zu einem Mythos. Heute folgen Bergsteiger, Trekkingtouristen und Abenteurer den Spuren des großen Entdeckers.
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Chimborazo: 1802 versuchte der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt, den Vulkangipfel zu erreichen. Er scheiterte, begründete damals aber einen Mythos.

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Humboldt inspirierte Schriftsteller und Maler mit seiner Vulkantour. Als Erster oben auf dem Chimborazo stand erst 1880 der britische Alpinist Edward Whymper.

Foto: Philipp Laage / TMN
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Ecuador hat die höchste Vulkandichte der Welt. Der 5897 Meter hohe Cotopaxi überragt die Hauptstadt Quito - und bedroht die Bewohner ständig mit einem Ausbruch.

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Für die Besteigung des Chimborazo müssen Wanderer gut akklimatisiert sein. Zur Vorbereitung dienen Touren zum Beispiel am Fuya Fuya (Foto) - nördlich von Quito.

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Der 4263 Meter hohe Fuya Fuya ist ein leichter Wanderberg. Die von Gräsern geprägte alpine Vegetationsstufe der Tropen, heißt "Páramo".

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Ein weiterer Übungsberg: der Imbabura (4630 Meter). Die Besteigung hat durchaus hochalpinen Charakter. Die letzte Stunde zum Gipfel führt abschüssig über Felsen, man braucht hin und wieder die Hände.

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Abendsonne am Cayambe: Am Gletscher des Vulkans üben sich die Chimborazo-Wanderer im Gehen auf Steigeisen und der Benutzung des Eispickels. Wer all dies aber nicht bereits in den Alpen erprobt hat, handelt streng genommen fahrlässig.

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Abfahrt vom Cayambe: Über Quito geht es nach Süden zum Chimborazo, eine Autofahrt von mehreren Stunden.

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Der Chimborazo ist ein ernst zu nehmender Sechstausender, sein Gipfel ist vergletschert. Touristen sollten sich nur gut akklimatisiert an dem Gipfel versuchen.

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Im Nationalpark rund um den Chimborazo wurden wieder Vikunjas angesiedelt.

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Der Chimborazo ist mit 6268 Metern der höchste Berg Ecuadors - zu Humboldts Zeiten hielt man ihn noch für den höchsten Gipfel der Erde.

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Die Carrel-Hütte am Chimborazo liegt bereits auf 4800 Metern, ist aber noch per Geländewagen erreichbar. Von dort starten die Trekkingtouristen in der Nacht auf den Gipfel.

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Über den Wolken: Abends können die Gäste in der Carrel-Hütte am Chimborazo dem Sonnenlicht beim Verschwinden zuschauen.

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Eine unwirkliche Eislandschaft durchschreitet der Bergsteiger auf dem Gipfel des Chimborazo. Alexander von Humboldt erreichte diese Höhe damals nicht - wegen einer Gletscherspalte.

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Oben angekommen: Bergführer Wily Rivera Iza auf dem Gipfel des Chimborazo

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