Höhlenbär Eiszeit-Gigant mit Braunbär-DNA
Schädel eines Höhlenbären: Die Tiere erreichten eine Schulterhöhe von etwa 1,70 Metern. Sie starben vor mehr als 25.000 Jahren aus.
Eine Studie zeigte nun, dass moderne Braunbären noch einen Teil von bis zu 2,4 Prozent Höhlenbären-DNA in ihrem Erbgut besitzen.
Umgekehrt trugen auch die Höhlenbären Teil der Braunbär-DNA in sich. Die Wissenschaftler folgern daraus, dass sich Höhlen- und Braunbär miteinander gepaart haben müssen, bevor die eine Art schließlich ausstarb.
Diese Kratzspuren fanden Forscher in einer Höhle. Anders als der Name vermuten lässt, hat das Tier wohl nur zur Winterruhe in solchen Behausungen gelebt.
Schädelfund eines Höhlenbären. Das Tier hat mit seinem mächtigen Kiefer wohl nur Pflanzliches zermalmt.
Etliche Knochenfunde machen DNA-Abgleiche möglich. Angesichts der neuesten Erkenntnisse fordern die Wissenschaftler: Der Begriff des Aussterbens einer Art muss neu bewertet werden.