Holi: Frühlingsbeginn in Indien - DER SPIEGEL
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Holi Frühlingsbeginn in Indien

Es ist der farbenfreudigste Brauch der Hindus: Holi, das "Fest der Farben" am ersten Vollmondtag im März. Die Menschen bestreuen ihre Familien und Freunde mit gefärbtem Puder, bespritzen sie mit gefärbtem Wasser - und heißen den Frühling willkommen. Wer Übermut scheut, hat hier nichts verloren.
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Zwei Tage lang, in manchen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tagen lang, feiern die Menschen Holi, eines der ältesten Feste überhaupt und das farbenprächtigste von allen.

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Die Menschen bespritzen sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser und bestreuen sich mit gefärbtem Puder.

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Gesellschaftliche Unterschiede, Kasten, Geschlecht und Alter spielen in diesen Tagen keine Rolle.

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Die Farben, die verwendet werden, werden zuvor meist in Verbindung mit Segenswünschen auf dem Altar geweiht.

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Früher wurde das Farbpulver aus bestimmten Blüten, Wurzeln und Kräutern gerührt.

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Heute verwenden die Feiernden meist synthetische Farben, die manchmal gar schädlich sein sollen.

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Es heißt auch, man solle in diesen Tagen alte Streitigkeiten begraben und sich versöhnen, wenn man miteinander Streit hat.

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Es wird ausgelassen auf den Straßen gefeiert.

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Der Bollywood-Star Neha Dhupia feiert Holi mit Schulkindern in Mumbai.

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Die zweieinhalbjährige Adriza versteckt ihr angemaltes Gesicht in ihren kleinen Händen vor einem Tempel in Gauhati.

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