Holocaust-Opfer Werner Bab - DER SPIEGEL
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Holocaust-Opfer Werner Bab Durch Zufall überlebt

Erschossen, vergast, durch Zwangsarbeit vernichtet: Eines dieser Schicksale war Werner Bab zugedacht. Doch der junge Berliner überlebte Auschwitz. Nach 60 Jahren hat er sein Schweigen gebrochen und berichtet vom Terror des Konzentrationslagers. Und wie ein Rottweiler sein Leben rettete.
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Werner Bab: Er überlebte drei Konzentrationslager und schwieg fast 60 Jahre. Ein junger Mann überzeugte ihn zu sprechen, damit "solche Sachen nie wieder passieren."

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Die Gleise von Auschwitz: Blick auf das Eingangstor des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, in dem auch Werner Bab inhaftiert war. Am 17. Januar 1945 begannen die deutschen Nationalsozialisten das Lager zu "evakuieren", am 27. Januar rückten sowjetische Truppen ein und befreiten die verbliebenen Häftlinge. Die Schätzungen der Historiker über die Anzahl der Menschen, die in Auschwitz und bei den Evakuierungsmärschen umkamen oder getötet wurden, schwanken zwischen einer und vier Millionen.

Foto: AP
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Gefangene in Auschwitz: Weibliche Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz, die zum Arbeitseinsatz im Reichsgebiet abtransportiert werden.

Foto:

DPA

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Auschwitz-Kommandant Baer: SS-Offiziere versammeln sich zur Einweihungsfeier eines neuen Lazaretts im KZ Auschwitz. In der Mitte des Bildes zu sehen ist der Lagerkommandant Richard Baer, in dessen Villa Werner Bab für den Kohleofen sorgen musste.

Foto: U.S. Holocaust Memorial Museum
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Befreiung von Auschwitz: Gefangene bei der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945. Etwa 7000 der im Lager Inhaftierten, darunter 600 Kinder, waren zu diesem Zeitpunkt noch am Leben. Werner Bab aber wurde erst am 6. Mai 1945 im Konzentrationslager Ebensee von den Amerikanern befreit.

Foto: REUTERS
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Eintätowierte Häftlingsnummer: Auf dem linken Unterarm von Werner Bab ist noch immer die Häftlingsnummer zu sehen, die ihm direkt nach der Inhaftierung in Auschwitz eintätowiert wurde.

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Christian Ender und Werner Bab: Der junge Berliner brachte den älteren dazu, die Geschichte seines Überlebens zu erzählen. Gemeinsam treten sie in Schulen auf, damit die Shoah nicht in Vergessenheit gerät.

Foto: imdialog! e.V.
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Werner Bab mit Schülerinnen: Bei seinen Besuchen in Schulen aller Schulformen gelingt es Werner Bab immer, seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in den Bann seiner schweren eigenen Geschichte zu ziehen und sie so für die dunkle deutsche Vergangenheit zu sensibilisieren.

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Bundesverdienstkreuz für Werner Bab: In Anerkennung seiner Arbeit wider das Vergessen erhielt Werner Bab im Mai 2006 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, eine der höchsten Auszeichnungen der Republik.

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Rückkehr nach 60 Jahren: In der Delegation von Bundespräsident Köhler kehrte Werner Bab 2005 nach Auschwitz zurück, wo er drei Jahre lang Gefangener gewesen war. Unter anderem hatte er an genau jenem berüchtigten Tor als Kurierbote gearbeitet, das die zynische Inschrift "Arbeit macht frei" trug.

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Werner Bab vor Höß´ Galgen: Der Shoah-Überlebende im Januar 2005 vor dem Galgen im Konzentrationslager Auschwitz, an dem der langjährige Kommandant von Auschwitz Rudolf Höß am 16. April 1947 gehängt wurde.

Foto: imdialog! e.V./Christian Ender
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Auschwitz-Überlebender Werner Bab: Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Berlin. Dieses Foto wurde im August 2007 in Babs Wohnung dort fotografiert.

Foto: AP
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