Holocaust-Schicksal - DER SPIEGEL
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Holocaust-Schicksal "Ich allein war übrig"

Lucille Eichengreen überlebte als einziges Mitglied ihrer Familie den Holocaust. Ihr Leidensweg führte sie von der Geburtsstadt Hamburg in das Ghetto von Lodz und mehrere Konzentrationslager. In hohem Alter besucht die Amerikanerin nun immer wieder das Land, in dem sie einst verfolgt wurde.
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Lucille Eichengreen: 1925 kam sie unter dem Namen Cecilie Landau in Hamburg zur Welt. Als einziges Mitglied ihrer aus Polen stammenden Familie überlebte sie die Judenvernichtung in Deutschland.

Foto: Monika Zucht/DER SPIEGEL
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Kinderarbeit: Kinder in der Mützenwerkstatt im Ghetto Litzmannstadt in Lodz um 1942. Die Arbeitskraft der Ghetto-Bewohner wurde in diversen Produktionsstätten ausgebeutet, die deutsche Firmen und die Wehrmacht belieferten.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Mordechai Chaim Rumkowski: Der umstrittene Judenälteste hält um 1942 eine Rede. Rumkowski verfolgte eine Strategie der Kooperation mit den deutschen Behörden, um möglichst vielen Ghetto-Insassen überlebensnotwendige Arbeit zu verschaffen. Auf sein Geheiß hielt von Januar 1941 bis Juli 1944 eine mehrköpfige Redaktion in täglichen Einträgen fest, was sich im Ghetto ereignet.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Vor der Abfahrt: Eine der zahllosen Deportationen des Jahres 1942, die in das Vernichtungslager Kulmhof führten. Rund 45.000 Menschen starben im Ghetto selbst, andere wurden in verschiedenen Vernichtungslagern ermordet.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Deportation 1942: Menschen im Ghetto Litzmannstadt kurz vor ihrem Abtransport. In Lodz zwängten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1944 rund 200.000 Juden auf engstem Raum zusammen.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Im Ghetto: Kinder spielen Feuerwehr vor dem Feuerwehrfahrzeug der jüdischen Verwaltung. Aufnahme ca. 1942-43.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Hochzeit im Getto: Nach der Deportation der Rabbiner segnete Rumkowski die Hochzeitspaare - eine ungewöhnliche Zeremonie. Aufnahme um 1943.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Küche Nr. 323: Eine der Küchen im Ghetto 1943, in denen die Arbeitenden notdürftig ernährt wurden. Die Lebensmittel waren knapp, die Ghetto-Bewohner wurden systematisch ausgehungert.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Ghetto Litzmannstadt: Auch Abfälle wurden im Ghetto industriell verwertet

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Spielende Kinder: Zwei Jungen posieren 1943 im Ghetto Litzmannstadt als Ordnungsdienst - Unterdrückungssystem als Kinderspiel

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Zwangsarbeit: Hier im Schuhmacher-Ressort des Ghettos. Aufnahme um 1943.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Mantel aus dem Ghetto: Das Ghetto Litzmannstadt produzierte nicht nur im großen Stile für die Wehrmacht, sondern auch für Privatbetriebe

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Deportation 1944: Eine Gruppe Menschen vor der Abfahrt. Um Unruhen zu vermeiden, hieß es damals, die Abtransportierten würden zu Arbeitseinsätzen in den Osten gebracht.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Kinderkolonie: Eine Gruppe Kinder spielt ca. 1941 in der Kinderkolonie im Ghetto Litzmannstadt in Lodz

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Aufnahme des Seniorenheims im Ghetto Litzmannstadt 1941

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Im Krankenhaus: Fast immer der Vorraum zum Tode - Blick in eines der Krankenhäuser im Ghetto ca. 1942. Die täglichen Todesfälle wurden in die Ghetto-Chronik aufgenommen.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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Das Ghetto in Lodz: Eine der Fußgängerbrücken, die Teile des Ghettos Litzmannstadt über die Straßenbahnlinien hinweg verbanden. Aufnahme ca. 1941. Das Leben außerhalb der Mauern war für die Ghetto-Bewohner greifbar nahe, aber doch unerreichbar.

Foto: Staatsarchiv Lodz
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