Holografie-Telefon getestet - DER SPIEGEL
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Wissenschaftsbilder des Monats Hallo Hologramm

Eine Elfjährige telefoniert mit einem Hologramm, vor Hawaii bläst sich ein Aal auf und eine Rakete hebt zum 100. Mal ab: Diese und weitere Geschichten lesen Sie in den Wissenschaftsbildern des Monats.
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Ist das das Telefonieren der Zukunft? Die britische Fußballnationalspielerin Steph Houghton ist nicht wirklich anwesend, als sie sich mit der elfjährigen Iris unterhält, sondern gut 300 Kilometer weit weg. Sie erscheint nur als Hologramm in der britischen Kleinstadt Newbury. Möglich machte das ein mobiles 5G-Netzwerk, das in den kommenden Jahren in Europa zum Standard werden und deutlich schnellere Datenübertragungen ermöglichen soll.

Foto: Andrew Matthews/ dpa
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Mindestens 830 Menschen sind bei einem Tsunami am 30. September in Indonesien ums Leben gekommen. Die Zahl dürfte noch deutlich steigen, noch immer suchen Helfer nach Vermissten. Diese Luftaufnahme zeigt die Große Moschee Baiturrahman in Banda Aceh auf Sumatra.

Foto: ANTARA FOTO/ REUTERS
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Heftige Regenfälle haben am Wochenende zu Überschwemmungen in Griechenland geführt. Besonders betroffen war die Region um Korinth, die den Peloponnes und das griechische Festland verbindet. Behörden hatten bereits Tage zuvor vor dem Herbststurm "Sorbas" gewarnt, der auch mehrere Schlammlawinen verursachte. Drei Menschen galten am 30. September noch als vermisst.

Foto: VASILIS PSOMAS/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
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Stürmisch war es auch auf der japanischen Insel Okinawa: Am 29. September traf der Taifun "Trami" die südjapanische Insel - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Kilometern pro Stunde. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt.

Foto: KYODO/ REUTERS
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Staubsaugerroboter für den Stall: Dieser sogenannte Spaltenräumroboter sammelt in einem Schaustall in Baden-Württemberg den Kuh-Mist ein. Die Stall-Bewohner wirken skeptisch.

Foto: Marijan Murat/ dpa
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Bei der "Sasol Solar Challenge" treten die besten Solar-Mobile gegeneinander an. Bei dem achttägigen Rennen versuchen die Teilnehmer, vom südafrikanischen Pretoria aus so viel Strecke zu machen wie möglich. Die längste Distanz legte das Nuon Solar Team aus den Niederlanden zurück, insgesamt gut 4030 Kilometer. Hier zu sehen ist das Solar-Mobil des schweizerischen Teams "Solar Energy Racers". Verbrennungsmotoren sind verboten, die Rennwagen fahren allein mit Sonnenenergie.

Foto: RODGER BOSCH/ AFP
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Raupen-Roboter: Er trägt schwere Lasten und bewegt sich mithilfe winziger Füßchen fort. Forscher haben in Hong Kong einen Mini-Roboter entwickelt, der an eine Raupe erinnert. Sie hoffen, dass ähnliche Geräte eines Tages Medikamente zielgenau im menschlichen Körper abliefern könnten.

Foto: CITY UNIVERSITY OF HONG KONG HANDOUT/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Herbstzeit ist Kürbiszeit: Auch die Sibirischen Tiger im Tierpark Hagenbeck in Hamburg freuen sich über den Hokkaido, der bis oben hin mit Fleisch gefüllt ist. Sibirische Tiger gelten als die größten Katzen der Welt.

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Neuer Vogel: Forscher haben in den Anden eine bisher unbekannte Kolibri-Art der Gattung Oreotrochilus entdeckt. Auffällig sind die schillernd blauen Federn am Hals der Vögel. Wie viele Exemplare es gibt und wie die Kolibris leben, wissen die Forscher noch nicht. Die Vögel leben in einem nur schwer zugänglichem Gebiet der Anden. Sie zu erforschen ist deshalb schwierig.

Foto: F. Sornoza/ dpa
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Sie fliegt und fliegt und fliegt: Die europäische Trägerrakete "Ariane 5" hob am 25. September vom Weltraumbahnhof Kourou ab - zum 100. Mal. Dabei deutete bei dem Jungfernflug der ersten "Ariane 5" im Jahr 1996 nichts auf eine Erfolgsgeschichte hin - der Start endete in einem Disaster. Inzwischen hat sich die "Ariane 5" jedoch zu einer bewährten Transportrakete gemausert.

Foto: JODY AMIET/ AFP
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Nachwuchs im Duisburger Zoo: Sechs Monate lebte das Koala-Baby ausschließlich im Beutel der Mutter, nun hat es sich nach draußen gewagt. Der Duisburger Zoo kann sich über Nachwuchs bei den Koalas freuen. Noch hat das 750 Gramm schwere Jungtier keinen Namen. Das Weibchen klettert aber bereits mit Mama Eora durch das Gehege. Seit 1994 sind 36 Koalas im Duisburger Zoo zur Welt gekommen.

Foto: SASCHA STEINBACH/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Trauriger Anblick: Ein toter Wal liegt am Wattamola Beach südlich von Sydney. Der Kadaver war am 17. September angespült worden. Warum das Tier verendete, ist unklar. Da der tote Wal Haie anlockte, wurde der Strand geschlossen, bis der Kadaver mit einem Boot ins offene Meer geschleppt war. Warum Wale stranden, ist kaum erforscht. Einige Wissenschaftler vermuten, dass eine Kombination aus Wetterbedingungen und der flachen Küstenlinie Australiens eine Erklärung sein könnten.

Foto: SAEED KHAN/ AFP
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Aufgeblasen: Forschern sind vor Hawaii seltene Aufnahmen eines Pelikanaals gelungen. Der Fisch kann sein Maul weit aufreißen und bläst dabei eine Art Beutel auf. Dadurch macht er sich deutlich größer und wirkt bedrohlicher auf etwaige Feinde.

Foto: DPA
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Diese Rinder zogen einst einen wohl prachtvollen Wagen: Während von dem Wagen nur Abdrücke blieben, sind die Knochen der Tiere auch nach Tausenden Jahren gut erhalten. Der Wagen samt der Zugtiere gehört zu einer aufwendigen Bestattung aus dem späten 4. Jahrtausend vor Christus, die in Profen (Sachsen-Anhalt) entdeckt wurde. Die außergewöhnlichen Funde sind derzeit in der Sonderausstellung "Bewegte Zeiten" in Berlin zu sehen.

Foto: CHRISTINA RIZK/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Die Blutnacht von Jekaterinburg war das Ende von neun Jahrhunderten Zarenherrschaft im Russischen Reich. Bereits im Februar 1917 musste Nikolaus II. aus dem Adelsgeschlecht Romanow abdanken. In der Nacht zum 17. Juli 1918 ermordeten Bolschewiken den gestürzten russischen Zaren und seine gesamte Familie. Ihre Büsten sind derzeit in der Ausstellung "Blut und Revolution" in London zu sehen. Lange gab es Zweifel an der Echtheit der Romanov-Gebeine. Vor Kurzem bewiesen DNA-Analysen jedoch: Bei den Knochen, die in der Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg beigesetzt wurden, handelt es sich zweifellos um die Zaren-Familie.

Foto: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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"Schon mal in das Auge eines Hurrikans der Kategorie 4 geworfen? Ein erschreckender Anblick, selbst aus dem Weltall", der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat am 12. September diese Aufnahme von Hurrikan "Florence" veröffentlicht. Gerst ist derzeit auf der Internationalen Raumstation. "Florence" brachte Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde und zum Teil heftige Überflutungen. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser an der US-Atlantikküste verlassen.

Foto: AP/ NASA
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Was wenig spektakulär aussieht, ist für Astronomen eine Sensation: Der Landeroboter "Minerva-II rover-1B" hat diese Aufnahmen von der steinigen Oberfläche des Asteroiden "Ryugu" zur Erde geschickt. Die Bilder sind wegen der Rotation des Roboters verschwommen. Der Asteroid befindet sich etwa 280 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.

Foto: AFP/ JAXA
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