Honda Africa Twin - DER SPIEGEL
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Honda Africa Twin Die Königin ist zurück

Die Africa Twin ist der Inbegriff des Reisemotorrads, Fans weltweit lieben die robuste Enduro. 13 Jahre ließ sich Honda Zeit mit einem Nachfolger, jetzt ist die neue Twin da - und das Warten hat sich gelohnt.
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Die echte Enduro-Auslegung mit dem großen 21-Zoll-Vorderrad lässt Unruhe auf Schotterstraßen gar nicht erst aufkommen.

Foto: Honda
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Farbenlehre: Honda bietet die Africa Twin in den vier Dekorvarianten CRF Rally (rot), Tricolor (dreifarbig), Matte Black Metallic und Digital Silver Metallic (im Bild) an.

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Lichtscheues Gesindel: Die digitalen Armaturen enttäuschen im hellen Licht und im staubigen Gelände. Ein Farb-TFT-Display ist aber für 2017 angedacht. Zudem ist die Menge der Infos nicht reduzierbar wie bei anderen Honda-Modellen.

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In Deutschland kommt die Africa Twin in drei Ausstattungsvarianten auf den Markt - erstens völlig nackt ohne ABS und elektronische Fahrunterstützung (bis Ende 2016), zweitens als MT mit Schaltgetriebe und ABS und drittens als DCT-Version mit Fahrmodi und Doppelkupplungsgetriebe.

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Legendäre Racerin: Mit der NXR750V-Werksmaschinen gewannt Honda von 1986 bis 1989 viermal in Folge die Rallye Paris-Dakar.

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Getriebehöcker: Das DCT Doppelkupplungsgetriebe baut seitlich etwa fünf Zentimeter breiter als die manuelle Kupplung. Anschraubbare Sturzbügel für den empfindlichen Vorbau gibt es bei Honda nicht, dafür aber bei Touratech.

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DCT-Ambiente: Nicht nur das Fahrzeug überzeugt im härteren Geländeeinsatz. Auch das kritisch beäugte Doppelkupplungsgetriebe nimmt dem Fahrer im Hintergrund viel Arbeit ab.

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95 PS und 98 Nm Drehmoment reißen bei einem Gewicht von mehr als 240 Kilo auf der Straße niemanden vom Hocker. Aber im Gelände sorgt die Motorisierung für überragende Offroad-Qualitäten.

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In den vergangenen zwei Jahren hat Tetsuya Kudo (im Bild) die schwierige Entwicklung der neuen Africa Twin zur Serienreife begleitet.

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Reisemaschine: Die Africa Twin - hier in der Tricolor-Ausführung - ist auch bei schwerer Beladung oder Sozius optimal ausbalanciert. Schwachpunkt: die zu weiche Sitzbank.

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Steherqualitäten: Wie die alte Twin, die Tausende von Fernreisende und Afrikafans sicher ans Ziel gebracht hat, vermittelt die neue Africa Twin das Gefühl: Hier geht nichts schief.

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Heimvorteil: Auf der Straße macht die Africa Twin eine ziemlich gute Figur. Spurtstark, spurstabil, souverän. Das Honda-Fahrwerk in Verbindung mit dem tiefen Schwerpunkt überzeugt.

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Doppelt hält besser: Die beiden Scheinwerfer sind eine optische Reminiszenz an die alte Africa Twin. Der Windschutz ist starr angeschraubt und wird erst ab Modell 2.0 beweglich sein.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?