Mit Foodporn-Kamera Das ist das Honor 7
Honor 7: Mit dem neuen Smartphone will sich das chinesische Unternehmen gegen die Edel-Smartphones von Samsung und LG positionieren, bei einem bedeutend niedrigeren Preis.
Billig wirkt das Honor 7 trotz der günstigen 349 Euro, die es in Deutschland kostet, nicht. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefräst, die Kunststoffabdeckungen der Antennen farblich sehr gut angepasst.
So filigran wie ein iPhone 6 oder ein Galaxy S6 Edge ist das Produkt aus China nicht verarbeitet. Im Alltag fällt das aber kaum auf.
Die Sim-Karten-Schublade kann entweder eine oder zwei Sim-Karten aufnehmen oder statt mit einer zweiten Sim-Karte mit einer Speicherkarte befüllt werden. Letzteres ist angesichts von 16 GB eingebautem Speicher wohl meist zu empfehlen.
Um das Gerät trotz des großen Bildschirms mit einer Hand bedienen zu können, kann man den Bildschirminhalt per Geste verkleinern. Dazu wischt man mit dem Finger über den unteren Bildschirmrand. Der Trick funktioniert sowohl links als auch rechts.
Die optische Erscheinung der Benutzeroberfläche lässt sich beim Honor stark beeinflussen. Vom normalen Android-Look ist kaum etwas zu sehen.
Ab Werk stehen verschiedene Designstile bereit, die man weiter modifizieren kann.
Die Systemsoftware von Honor lässt nicht nur optische Anpassungen zu, sondern verfügt auch über viele Möglichkeiten, die Bedienung des Geräts zu verändern. Etwa durch eine Vielzahl optionaler Steuerungsgesten.
Die Kamera-App verfügt über sehr viele Sonderfunktionen und Dinge wie einen "Super Nacht"-Modus in dem die Belichtungszeit auf mehrere Sekunden ausgedehnt werden kann. Ohne Stativ oder ähnliches nützt der freilich nichts.
Die Telefonmanager-App erscheint zunächst wie Spielkram, hat aber doch ein paar nützliche Funktionen. So kann man von hier aus beispielsweise aus alternativen App Stores heruntergeladene App-Installationsdateien in einem Rutsch löschen.
Unter der 20-Megapixel-Kamera ist der Fingerabdruckscanner angebracht. Er dient nicht nur dazu, das Gerät zu entsperren, sondern kann auch für einige Gesten verwendet werden.
Im Test machte die Kamera meist gute Bilder und kommt auch mit schlecht beleuchteten Motiven gut klar. Wenn es hell wird, neigt sie allerdings dazu, die Bilder etwas zu blass darzustellen.
Den Modus "Gute Lebensmittel" haben die Entwickler wohl für jene eingebaut, die immer noch nicht davon ablassen können, Foodporn in sozialen Netzwerken zu posten.