Horrorfilm "Child's Play" Chucky ist wieder da!
Die Mörderpuppe Chucky erschreckte und unterhielt in den Achtzigern eine ganze Generation - jetzt ist sie wieder da.
In dem Remake bekommt der 13-jährige Andy (Gabriel Batemann) die Puppe von seiner alleinerziehenden Mutter (Aubrey Plaza) geschenkt.
Im Original von 1988 transferierte ein Serienkiller seine Seele mittels Voodoo-Budenzauber in die Puppe. Das neue Modell hingegen ist ein lernfähiger Roboter namens BUDDi.
Zunächst läuft auch alles gar nicht so schlecht: Mit Chucky an der Seite findet der schüchterne Andy Freunde. Falyn (Beatrice Kitsos) und Pugg (Ty Consiglio) sind zwei Teenager aus der Nachbarschaft.
Doch dann wird Andy drastisch gegenwärtig, dass sein voll vernetzter Freund für seine sehr eigene Vorstellung vom gemeinsamen Glück über diverse Leichen geht.
Auch wenn der Film letztlich nur punktuell jenes zivilisationskritische Potenzial ausschöpft, das in Chuckys Entwicklung vom neugierigen Roboterfreund zur blutrünstigen Killer-App steckt, so ist er doch im Ergebnis viel besser, als er sein müsste.
Für die Rückkehr zum Wesentlichen ignoriert der Film die zahlreichen früheren Fortsetzungen, in denen Chucky-Schöpfer Don Mancini ein zunehmend groteskes und selbstreflexives Puppentheater aufführte - das Rezept geht auf: Der eskalierende Kampf unterhält bis zum Finale.
Dabei auch besonders schön: In der englischen Originalfassung verleiht Mark Hamill Chucky eine gleichsam samtweiche wie sardonische Stimme, die effektiv an den Nerven zerrt.