Horrorflug durch Vulkanasche "Hoffentlich zerschellen wir an einem Berg"
Der Retter: Eric Moody (Foto von 1991) war der Kapitän der British-Airways-Maschine, bei der am 24. Juni 1982 auf einem Linienflug von London-Heathrow nach Auckland die vier Triebwerke ausfielen. Moody konnte jedoch die Maschinen wieder starten und in Jakarta, Indonesien, landen.
Zwischenstopp in Jakarta: Nach der Landung in Jakarta, Indonesien, wartet Angelika Niall (links) mit einer Freundin (rechts) und ihrem Sitznachbarn aus Schottland in der Flughafenhalle.
Passagierin im Glück: Angelika Niall (Foto von 2009) war an Bord des British-Airways-Fluges 9.
Flugticket mit Autogramm: Passagierin Angelika Niall (geborene Mergener) saß während des British-Airways-Fluges 9 am 24. Juni 1982 auf Platz 41 B. Auf ihrem Flugticket hat Pilot Moody unterschrieben.
Asche aus seinem Haupt: Asche- und Dunstwolken über dem 2168 Meter hohen Vulkan Gunung Galunggung auf der indonesischen Insel Java (Foto vom 21. April 1982). Am 24. Juni geriet die Boeing 747-200 von British-Airways-Flug 9 in eine Aschewolke - alle vier Triebwerke der Maschine fielen aufgrund der Verunreinigung aus.
Eingeäschert: Der Ascheregen nach einem Ausbruch des Guagua Pichincha am 26. November 1999 war der heftigste, der in Ecuador registriert wurde. Der Airport in Quito musste aufgrund der Naturkatastrophe geschlossen werden. Das Foto zeigt Flughafenpersonal, das eine Maschine einer ecuadorianischen Linie von Asche befreit.
Staub und Asche: Eine mit Asche bedeckte B-757 der American Airlines am Morgen des Ausbruchs des Vulkans Pichincha, Quito, am 25. November 1999 auf dem Stadtflughafen Mariscal Sucre. Der Flughafen wurde wegen der Ascheniederschläge geschlossen. Mehrere Flugzeuge amerikanischer und anderer Fluggesellschaften aus der Region, die in Quito übernachteten, wurden vom Vulkanausbruch überrascht. Triebwerke wurden provisorisch abgedeckt.
Vulkanasche über den Voralpen: Die Asche des Vulkanausbruchs 2010 auf Island zog bis in die Alpen und verhinderte so tagelang jeden Flugverkehr. Nach meiner Infrarotauswertung (800 nm) war der Vulkanstaub dichter und konzentrierter als der Saharastaub 2008 über dem gleichen Gebiet. Das Foto zeigt die Situaton über dem Murnauer Moos nach Osten zu den Bergen.