Hot-Rod-Rennen: Mit dem Oldtimer in die Vergangenheit heizen - DER SPIEGEL
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Hot-Rod-Rennen in Wildwood Coole Kerle, heiße Kisten

Laut knatternd wühlen sich Hot Rodder durch den Sand an der US-Ostküste. Ihre Fahrer liefern sich das "Race of the Gentlemen" - eine Reminiszenz an die Vierziger und Fünfziger.
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Was kann es Besseres geben als Sonne, Zigarette und dazu ein Hot Rod unter dem Hintern. An der Ostküste der USA, in Wildwood in New Jersey, liefern sich die Besitzer von Oldtimern ein Rennen am weiten Strand.

Foto: Johannes Huwe
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Flag-Girl mit großer Sprungkraft am Strand von Wildwood, New Jersey.

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Auch abseits der Rennpiste gibt es viel zu sehen.

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Warten auf Action: Das Gentlemen-Rennen lässt die legendären East-Coast-Wettkämpfe des letzten Jahrhunderts wieder aufleben.

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Zwei Fahrzeuge reihen sich an der Startlinie auf.

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Und los! Ein barfüßiges Flag-Girl in einem abgeschnittenen Harley-Davison-Overall hat das Startfähnchen geschwungen. Die Oldtimer müssen vorsichtig losfahren, damit sie sich nicht im Sand stecken bleiben.

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Am Freitagabend steigt die Party "Night of the Troglodytges" bevor es Samstag früh mit den Fahrzeugen an den Start geht.

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In drei Klassen werden die Rennen ausgefahren. Neben allem geht es aber auch um Spaß und natürlich auch etwas Selbstdarstellung.

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Ordnung muss sein: Sicherheitspersonal sorgt für den reibungslosen Einlauf der Fahrzeuge zum Strand.

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Der Tod fährt mit - glücklicherweise nur als Dekoration für den Lenker.

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Jessie Combs am Lenkrad. Sie ist die schnellste Frau im Oldtimer und hält sogar einen Weltrekord.

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"Tommy" mit Tattoo: Nur Oldtimer, die vor 1935 gebaut sind, dürfen dabei sein, ihre Ersatzteile dürfen spätestens aus den frühen Fünfzigerjahren sein.

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Am Strand sieht man auch Fahrzeuge, die nicht ganz so windschnittig sind.

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Endspurt, am Ende entscheiden wenige Meter über Sieg oder Niederlage.

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Die Fahrer kommen aus aller Welt zum Rennen am Strand von Wildwood. Dieser Pilot stammt aus Norwegen.

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Sie geben alles. Wegen des Hurrikans "Joaquin" musste das Rennen 2015 verschoben werden. Die Sturmschäden an den Vehikeln waren gerade so repariert, als der Wettbewerb begann.

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Nach dem Start heißt es Gas geben. Aber nicht zu viel, sonst graben sich die Räder ein und die Rennautos haben keine Traktion und kommen nicht voran.

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Auch Motorradfahrer dürfen teilnehmen, sofern ihre Gefährte vor 1947 gebaut wurden.

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Selbst der Start muss stilmäßig stimmen. "Wildwood ist der perfekte Ort für eine solche Versammlung historischer Autos und Motorräder", schreibt Fotograf Huwe auf seiner Webseite. Die Neonschilder an Restaurants und Motels stammen aus den Fünfzigerjahren.

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Nur wenige hundert Meter lang ist die Rennstrecke. Die größte Herausforderung für die Eigentümer ist, ihre alten Autos überhaupt funktionsfähig zu halten.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?