Hot Wheels: 50 Jahre - DER SPIEGEL
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Sammelleidenschaft Zu Hause bei einem Hot-Wheels-Fan

Spielzeugautos sind nicht nur etwas für Kinder. Sammler wie Hot-Wheels-Fan Jürgen Amberg horten Tausende Modelle - manche steigen über die Jahre erheblich im Wert.
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Sammler Jürgen Amberg, inmitten seiner Hot-Wheels-Autos. Zwischen 5000 und 6000 Modelle parken in den Vitrinen.

Foto: Fabian Hoberg
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Amberg kommt es nicht auf Masse an, sondern auf spezielle Fahrzeuge. Die Sammelleidenschaft begann, als er ein 1:64-Modell seines Baja-Bug suchte, das ist ein Buggy auf VW Käfer-Basis.

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"Wenn man seine Sammlung optimieren möchte, muss man am Ball bleiben", sagt Jürgen Amberg. Er kauft aber nur so viele Autos, wie er in seinem Zimmer ausstellen kann.

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Anfangs, als er seine Sammelleidenschaft entdeckte, griff Amberg wüst zu. "Wie das bei vielen Sammlern ist: Zuerst sammeln sie alles, dann erst spezialisieren sie sich."

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Der gelernte Elektroniker liebt es, einzelne Autos umzubauen. Mitunter erschafft er kleine Kunstwerke.

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Erst später legte er sich auf ein Sammelthema fest, heute sind es amerikanische Rennwagen, Vans und Geländewagen.

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Auch Trucks von amerikanischen Hersteller gefallen dem Sammler aus Frankfurt - er findet sie einfach schön.

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Amberg hat Wagen in allen Farben, sortiert nach Themen.

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"Matchbox sind mir zu nah am originalen Vorbild, Siku zu Deutsch - und auf Landmaschinen stehe ich nicht", sagt Amberg.

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Amberg sucht hauptsächlich unbespielte und verpackte Fahrzeuge.

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Bei seltenen Fahrzeugen macht er aber Ausnahmen. Nicht nur deutsche und US-Cars sammelt Amberg, sondern auch französische Kleinwagen wie den Renault 5.

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Einen Schwerpunkt legt der Sammler auf US-amerikanische Rennautos.

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Anlässlich des Jubiläums hat der Hersteller eine Sonderedition aufgelegt. Amberg kauft solche Modelle auch, um sie später zu tauschen. Der Legende nach hat Elliot Handler die Marke Hot Wheel vor 50 Jahren erfunden, weil die Spielzeugautos seiner Enkel nicht richtig über den Boden rollten.

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Amberg liebt Modelle mit Flammenlackierung, leistungsverstärkte US-Autos der Vorkriegszeit (Hot Rods), Autos für Beschleunigungsrennen (Dragster) und umgebaute Serienfahrzeuge (Customized-Cars).

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Autos im Originalformat interessieren Amberg ebenfalls. Diesen Buggy hat er selbstgebaut. Front und Heck sind von verschiedenen Modellen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?