Hotel der Zukunft Roboter, bring mir ein Getränk!
Nikolay Dreharov forscht am Hotel der Zukunft. Er ist Wissenschaftler und leitet das Urban Living Lab des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart. Dort steht das Hotel der Zukunft als Nachbau im Labor.
In diesem futuristisch aussehenden Gebäude des Fraunhofer IAO ist das Urban Living Lab untergebracht.
Das Smartphone als Schlüssel zum Zimmer: Der Türrahmen blinkt grün, wenn man sich seinem Zimmer nähert. Dann macht es Klick. Die Tür geht wie von Geisterhand auf.
Einmal die Smartwatch antippen, schon ist das Einchecken erledigt. Dank GPS-Sender, Bewegungssensor und W-Lan liefern Smartwatches heute mehr Informationen als jede elektronische Fußfessel.
Auf dem Schreibtisch liegt ein Tablet bereit, das auf die Cloud-Dienste des Gastes zugreift. Die Ausspähung durch das vernetzte Hotelzimmer bereitet vielen Sorgen - das ergab eine Studie mit 3380 Teilnehmern.
Der Fernseher ist mit dem Tablet verbunden, das Tablet mit sämtlichen Internetdiensten. Nur die Minibar fehlt. "Die frisst nur Strom", sagt Nicolay Dreharov.
Den persönlichen Kontakt an der Rezeption könnte man sich sparen: Ein elekronischer Check-in sorgt für eine schnellere Abwicklung.
Im Hotel Schani, das derzeit in Wien gebaut wird, fließen die Erkenntnisse des Urban Living Lab bereits ein.
So könnte das Hotel der Zukunft in Wien aussehen, wenn es fertig ist. Neben einem mobilen Check-in und Check-out soll es auch einen Handy-Zimmerschlüssel geben.
Alles vernetzt, immer online. So stellen sich die Forscher des Fraunhofer-Instituts die Arbeitsplätze in Hotels vor.