Hoyerswerda Eine Stadt auf Bewährung
Bürger demonstrieren im September 1991 gegen die Ausländerfeindlichkeit in Hoyerswerda. Es war der erste Ort in Deutschland, in dem nach der Wiedervereinigung die Gewalt gegen Ausländer eskalierte.
Bei einer genehmigten Demonstration gegen die Fremdenfeindlichkeit am 29. September 1991 kam es Randale: Linke Autonome gingen mit Pflastersteinen gegen Einheiten des Bundesgrenzschutzes vor.
Nach der tagelangen Hatz auf Ausländer protestierten auch diese Asylbewerber gegen den Fremdenhass in Hoyerswerda.
Polizeikräfte blockierten am Tag der Demonstrationen gegen den Ausländerhass Straßen in der sächsischen Stadt.
Nach der Jagd auf Ausländer verließen Bewohner das von den Rechtsradikalen attackierte Asylbewerberheim.
Thomas Lehmann/ dpa
Im Begegnungszentrum "Orange Box" in einem Park in Hoyerswerda wird an die Ausschreitungen im Herbst 1991 erinnert.
Dort hängen auch Aussagen von in der Stadt lebenden Ausländern.
Presseausrisse, Polizeiberichte und Fotos von den schrecklichen Tagen im Hersbt 1991 sind zu sehen. Die Ausstellung soll das mithelfen, das Image der Stadt zu verbessern.