HSV-Remis gegen Hoffenheim Zinnbauer punktet
Jubel bei HSV-Trainer Josef Zinnbauer. Zwei Wochen nach dem Sieg gegen Dortmund holte Hamburg gegen Hoffenheim immerhin einen Punkt. Wie gut Zinnbauer in seiner Funktion ist, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Doch es geht aufwärts in Hamburg.
Der Schweizer Valon Behrami (am Boden) gehört zu den Schlüsselspielern des HSV unter dem neuen Coach: Er spielte gegen Hoffenheim dicht vor der Abwehr und stieß immer wieder vor, um Konter zu unterbinden.
Nicolai Müller leitete das Hamburger Tor zum 1:1 gegen Hoffenheim ein, indem er Firminho den Ball abnahm. Seine Beweglichkeit und Spielintelligenz tun dem HSV sichtlich gut.
Rafael van der Vaart (r.) stand nach auskurierter Wadenverletzung erstmals seit dem ersten Spieltag wieder in der Startelf und machte ein ordentliches Spiel. Einen geringen Aktionsradius konnte man ihm jedenfalls nicht nachsagen.
Zunächst ging aber Hoffenheim in Führung. Anthony Modeste schob HSV-Torwart Jaroslav Drobny den Ball durch die Beine.
Die Hoffenheimer jubelten - und verpassten es im Anschluss, ihren Vorsprung auszubauen. Modeste scheiterte bei seinem zweiten Torschuss an Keeper Drobny.
Mitte der ersten Hälfte wurde der HSV stärker. Van der Vaart und Müller (l., hier im Duell mit Hoffenheims Sebastian Rudy) scheiterten innerhalb weniger Augenblicke jeweils an TSG-Torwart Oliver Baumann.
Pierre-Michel Lasogga machte es besser. Gegen den präzisen Abschluss des HSV-Angreifers hatte Baumann dann keine Chance.
Lasogga kam nach seinem Tor zu weiteren Chancen, in der Schlussphase traf er mit einem Schuss die Querlatte. Ein Treffer gelang keiner der beiden Mannschaften mehr.