VR-Headset Die Hardware der HTC Vive
HTC Vive: Ihr VR-Headset hat die taiwanische Firma HTC in Kooperation mit dem Spielehersteller und Steam-Plattformbetreiber Valve entwickelt.
Ein Strang von drei Kabeln verbindet die Vive mit dem PC, ein viertes Kabel dient zum Anschluss von Kopfhörern.
Statt direkt in den PC laufen die drei Anschlusskabel der Vive zunächst in eine sogenannte Linkbox.
Von dort aus werden die Signale mit neuen Kabeln weiter zum PC geleitet.
Genau wie bei der Oculus Rift blickt man auch bei der Vive durch Linsen auf die beiden Bildschirme. Die Displays zeigen jeweils 1080 x 1200 Pixel pro Auge an.
Ein kleiner Drehregler dient dazu, den Abstand der beiden Linsen auf den persönlichen Pupillenabstand einzustellen.
In die Vorderseite der Vive ist eine Kamera eingebaut. Sie dient dazu, Bilder der realen Welt über die Displays einzublenden. Diese Aufnahmen wirken allerdings nicht realistisch, sie kommen in einer Optik daher, die an den Film "Tron" erinnert.
Die sogenannten Basisstationen dienen bei der Vive dazu, die Position der Brille im Raum zu erfassen. Sie sollten in mindestens zwei Metern Höhe befestigt werden. Standfüße, Schrauben und Dübel zur Wandmontage werden mitgeliefert.
In den Basisstationen sendet eine Reihe von LEDs Infrarotlicht aus, das dazu dient, das Headset zu orten.
In den Vertiefungen des Headset-Gehäuses stecken Sensoren, die die Infrarotsignale der Basisstationen auffangen und aus der zeitlichen Differenz zwischen dem Auftreffen der Signale an den verschiedenen Sensoren die Lage des Headsets im Raum errechnen lassen.
Die beiden mitgelieferten Controller sind mit Sensoren bestückt, damit auch ihre Position im Raum erkannt werden kann.
Zum Aufladen der drahtlosen Controller werden zwei USB-Steckernetzteile mitgeliefert.
Ohnehin braucht man für die Vive viele Steckdosen. Jede der Basisstationen benötigt ein solches Netzteil, ein weiteres versorgt die Linkbox mit Strom. Insgesamt liegen fünf Netzteile im Vive-Karton.