Mit Riesenbildschirm und vier Kameras Das Huawei Mate 20 Lite im Test
Glänzend: Zum Test stand uns das Mate 20 Lite in Schwarz zur Verfügung, im Handel wird es auch eine blaue und eine goldfarbene Variante geben. Der gläserne Rücken ist schick, aber schmutz- und sturzempfindlich.
Das Display wird von einem sehr schmalen Rahmen eingefasst, zeigt auf 6,3 Zoll 2340 x 1080 Pixel im Format 19,5:9 an und ist ausreichend hell. Gegen pralle Sonne kommt er aber nicht an.
Genau wie beim iPhone X hat auch das Mate 20 Lite am oberen Bildschirmrand eine sogenannte Notch, eine Aussparung für Frontkamera und Sensoren.
Typisch Huawei: Das Mate 20 Lite wird mit einem stark modifizierten Android-System geliefert. Das enthält Extras wie diesen "Telefonmanager", macht es aber auch aufwendiger, Android-Updates anzupassen.
Auf der Rückseite prangen zwei Kameraobjektive: Eine 20-Megapixel-Kamera und eine weitere mit zwei Megapixeln.
In Kombination mit der Fotoautomatik, hinter der sich eine künstliche Intelligenz verbirgt, lassen sich mit dem Kameraduo beachtliche Aufnahmen machen.
Die Zoomfunktion ist ordentlich, lässt aber nie vergessen, dass es sich hier nicht um einen optischen, sondern um einen Software-Zoom handelt.
Architekturaufnahmen bei gutem Wetter meistert das Mate 20 Lite problemlos, aber auch ohne Besonderheiten.
Nahaufnahmen wie diese lassen manchmal ein wenig mehr Kontrast wünschen.
Mit farbigen Makro-Motiven kommt die Kamera des Mate 20 Lite besser zurecht.
Die Frontkamera hat sogar einen 24-Megapixel-Fotosensor und zusätzlich einen Zwei-Megapixel-Sensor. Das liefert genug Bilddaten, dass selbst die Weichzeichnungsautomatik im Selfie-Modus ein Selbstporträt nicht völlig verunstalten kann.
Wer mag, kann seine Selfies auch sofort mit Stilvorlagen berühmter Künstler verfremden. Dabei kommt allerdings öfter die Frage auf, was Kunst und was künstlich ist.