Huaweis neues Vorzeige-Smartphone Das ist das Mate 20 Pro
Huawei Mate 20 Pro: Das Design erinnert mit seinen abgerundeten Bildschirmkanten an Samsungs Galaxy S9.
An der Bildschirmoberseite sind die 3D-Sensoren für die Gesichtserkennung untergebracht. Wer die deshalb notwendige Notch nicht mag, kann diesen Bildschirmbereich ausblenden.
Die dunkelblaue Rückseite des Testgeräts wird von dem quadratisch angeordneten Kamera-Triplet samt Blitz dominiert.
Je nach Lichteinfall schimmert und reflektiert die dreidimensionale Beschichtung der Rückseite unterschiedlich.
Der OLED-Bildschirm ist 6,29 Zoll groß und hat eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixel.
Aufgeladen wird das Mate 20 Pro per USB-C. Ungewöhnlich ist die Platzierung der SIM-Karten-Schublade im unteren Bereich.
Ab Werk liefert Huawei das Gerät mit 128 GB aus. Erweitern kann man den Speicher nur mit solchen neuen Nano-Speicherkarten mit bis zu 256 GB Kapazität.
An der Oberseite findet man ein Mikrofon und einen Infrarotsender. So lässt sich das Smartphone als Fernbedienung benutzen.
Die quadratische Kameraanordnung ist ungewöhnlich. Einem 40-Megapixel-Weitwinkelobjektiv, stehen ein 8-Megapixel-Teleobjektiv und ein Ultra-Weitwinkelobjektiv mit 20 Megapixel-Auflösung zur Seite.
Huaweis Kamera-App erkennt dank künstlicher Intelligenz oft, was man gerade fotografiert, und stellt die Kamera entsprechend ein. Manchmal liegt sie aber auch daneben.
Eine Besonderheit ist der Monochrom-Modus, den Huawei seit Jahren pflegt und der auch beim Mate 20 Pro gut gelungen ist.
Weniger gut gelingt freilich die Freistellung von Porträts, selbst bei so einfachen Köpfen wie diesem.
Besser gelungen ist diese automatische Entsättigung des Hintergrunds, die das Motiv des Selfies betont.
Das hat schon beim P20 Pro gut geklappt, ist aber auch beim Mate 20 Pro noch faszinierend: Im "Nachtmodus" macht die Kamera beeindruckende Langzeitbelichtungen.
Das herausragende Merkmal der neuen Kamera ist ihr weiter Zoombereich. Er reicht von einem solchen extremen Weitwinkel bis zu...
einem fünffach-Zoom. Beide Fotos wurden vom selben Ort aus aufgenommen.
Fein, wenn man häufig Screenshots macht: Zweimal mit dem Knöchel auf den Bildschirm klopfen, dann hat man das Bild. Nicht neu, aber nützlich.
Mit Android 9 Pie kommen auch Funktionen wie diese Objekterkennung auf das Huawei-Handy. Im Test klappte das allerdings nicht immer wie erhofft.
Die neue Gesichtserkennung erinnert an Apples Face ID. Genau wie auf iPhones wird das Gesicht des Anwenders dafür dreidimensional erfasst und gespeichert.
Da ist das Mate 20 Pro sehr eigen: Sobald man die obere Sensorleiste verdeckt, legt sich dieser Hinweis über den gesamten Bildschirm.
Ganz neu: Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Glas des Bildschirms versteckt.
Im sogenannten Leistungsmodus kann man das letzte bisschen Performance aus dem Gerät holen, was aber mit einigen Nachteilen verbunden ist.
Das Aufladen geht mit dem mitgelieferten Netzteil rasend schnell. Rund 50 Minuten reichen für eine volle Akkuladung. Dafür ist das Netzteil auch ein dicker Klopper. Zum Vergleich haben wir ein iPhone-Netzteil danebengelegt.
Komfortabler, aber langsamer lässt sich der Akku mit kabellosen Ladestationen befüllen.
Man kann das Mate 20 Pro sogar selbst zur kabellosen Ladestation umfunktionieren. Dann lässt sich so manches Zubehör oder auch...
ein iPhone damit aufladen.