Huaweis Campus Das Heidelberger Schloss in China
Das hier ist China, nicht Heidelberg: Auf seinem neuen Ox Horn Campus bei Shenzhen hat Huawei sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in aufwendigen Nachbauten von zwölf europäischen Sehenswürdigkeiten beziehungsweise Regionen untergebracht, darunter auch das Heidelberger Schloss.
Im Südosten Chinas gibt es daher nun jeweils ein zweites Paris, Verona, Burgund, Luxemburg, Oxford, Brügge, Windermere, Bologna, Granada, Heidelberg, Freiburg und Krumau an der Moldau.
25.000 Mitarbeiter sollen auf dem neuen Campus arbeiten. Autoverkehr gibt es hier nicht.
Bis Shenzhen sind es knapp 50 Kilometer, deshalb können Huawei-Mitarbeiter auch Wohnraum direkt auf dem Campus kaufen. Nicht jeder Arbeitnehmer dürfte die Vorstellung attraktiv finden, auf dem Firmengelände zu wohnen.
Aber besser als unterm Schreibtisch zu schlafen, ist es allemal. (Hier ein Huawei-Mitarbeiter, allerdings auf einem anderen Campus der Firma in Shenzhen.)
Springbrunnen in Huaweis "Granada"
Teambuilding auf dem Ox Horn Campus
Verbunden sind die zwölf Regionen über eine kleine "Schweizer Bundesbahn".
Auch das gehört zum Ox Horn Campus: die nachgebaute Chinesisch-koreanische Freundschaftsbrücke. Das Original verbindet die Städte Dandong in China und Sinŭiju in Nordkorea.
Männer, die auf Smartphones starren: Huawei-Personal in einer Kantine auf dem Ox Horn Campus.
Der Campus ist bewacht, nur Mitarbeiter haben Zutritt.
Huawei hat jedoch mehrere Standorte in der Region. Hier ein Blick in das Cyber Security Lab auf dem Produktionscampus in Dongguan.
Produktionshalle von Huawei in Dongguan.
Empfang für Gäste von Huawei in Shenzhen.
Von den insgesamt 180.000 Huawei-Mitarbeitern weltweit ist nach Unternehmensangaben fast die Hälfte mit Forschung und Entwicklung beschäftigt.