Hubschrauberabsturz in Glasgow Rätselraten über die Ursache
Abgedeckt: Noch immer werden Menschen in den Trümmern des Pubs in Glasgow vermutet. In der Nacht auf Samstag war ein Polizeihubschrauber in die Gaststätte gestürzt.
Beliebte Begegnungsstätte: Der Pub in der Glasgower Innenstadt war gut besucht, als sich das Unglück ereignete. Inzwischen sind die Trümmer des abgestürzten Hubschraubers mit einer Plane bedeckt worden.
Spurensuche: John McGarrigle, 38, sucht noch immer seinen Vater. Er soll sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Kneipe aufgehalten haben.
Spekulationen: Über die Unglücksursache gibt es bislang nur Spekulationen. Die Maschine vom Typ Eurocopter EC135 T2 gilt als zuverlässig und verfügt über ein Doppeltriebwerk. Über das Schicksal der Piloten ist bislang nichts bekannt.
Feuerwehrleute untersuchen den Unglücksort in Glasgow: Ein Hubschrauber der schottischen Polizei war in der Nacht auf Samstag auf den Pub The Clutha gestürzt.
Die Rettungskräfte sind seit Freitagabend im Einsatz: Der Polizei zufolge starben mindestens acht Menschen, mehr als 30 wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Schottlands Premier Alex Salmond (Archivbild) hatte schon früh auf mögliche Todesopfer vorbereitet: "Bei einem Ereignis dieser Größenordnung müssen wir uns alle darauf gefasst machen, dass es möglicherweise Todesopfer geben könnte", schrieb er am frühen Samstagmorgen beim Kurznachrichtenportal Twitter.
Rund 15 Feuerwehrzüge sind kurz nach dem Unglück zum Pub geschickt worden. Einen Brand soll es nicht gegeben haben.
Hilfskräfte inspizieren das teilweise zerstörte Dach des Pubs. Der Hubschrauber sei "wie ein Stein" vom Himmel gefallen, sagte ein Augenzeuge.
Eine Menschenkette transportierte Bewusstlose aus dem Gebäude, die Rettungskräfte kamen schnell zu Hilfe.