Humboldtkalmar: Der feuerrote Jäger - DER SPIEGEL
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Humboldtkalmar Der feuerrote Jäger

Bei den Fischern der mexikanischen Cortezsee heißt der Humboldtkalmar "roter Teufel" - nicht nur wegen seiner Hautfarbe, die schlagartig von Weiß nach Rot wechseln kann. Er ist ein gefährlicher Räuber, das gefräßigste Weichtier überhaupt.
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Flosse plus Düse: Dank der kräftigen Flosse ist Dosidicus gigas ein ausdauernder Schwimmer. Im Spurt schaltet er zusätzlich auf Düsenantrieb: Er presst blitzschnell Wasser aus seiner Mantelhöhle

Foto: Ivo Kocherscheidt
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Zehnarmiger Bandit: Die Fangarme des Humboldtkalmars sind mit mehr als tausend Saugnäpfen bewehrt; jeder davon ist mit messerscharfen Chitinzähnen bestückt. Taucher brauchen Schutzkleidung, sonst drohen gefährliche Verletzungen

Foto: Ivo Kocherscheidt
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Color-Kontrolle: Wie viele Kopffüßer kann auch der Humboldtkalmar die Farbe seiner Haut gezielt steuern. In entspanntem Zustand ist er braunrot, wenn er sich aufregt, "blinkt" er abwechselnd rot und weiß

Foto: Ivo Kocherscheidt
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Riesenvielfraß: In den USA nennen sie den roten Teufel "Jumbo Squid". Er wächst in nur zwei Jahren von einer wenige Milligramm schweren Larve zum zentnerschweren Allesfresser - der auch seine eigenen Artgenossen nicht verschmäht

Foto: Ivo Kocherscheidt
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Kolosskalmar: 450 Kilogramm schwer, rund zehn Meter lang - das Tier von der Art Mesonychoteuthis hamiltoni fingen neuseeländische Fischer im Rossmeer vor der Antarktis

Foto: AP
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Beifang: Eigentlich wollten die Fischer mit Langleinen Seehechte fangen. Doch aus der Tiefe zogen sie auch einen Kolosskalmar empor. Er lebte noch, als er an die Oberfläche kam und knabberte an einem Fisch, der an der Leine hing

Foto: AP
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Museumsstück (2006): Mit 8,62 Metern ist "Archie" einer der größten Kalmare, die jemals in einem Stück gefangen wurden. Im Frühjahr 2006 kam der Meeresriese, der seinen Spitznamen seiner lateinischen Bezeichnung Architeuthis dux verdankt, ins Londoner Natural History Museum - gut konserviert in einem gläsernen Tank

Foto: AFP
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Forscher als Fänger (2005): Tsunemi Kubodera, Zoologe des Nationalen Zoologischen Museums in Tokio, präsentiert einen in Formalin eingelegten Riesentintenfisch. Der japanische Wissenschaftler sucht seit Jahren nach Tieren, die Menschen früher nur aus Geschichten über Tiefseemonster kannten

Foto: REUTERS
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Trophäe: Forscher Kubodera mit dem gefangenen Riesentintenfisch, der rund dreieinhalb Meter lang und 50 Kilogramm schwer war

Foto: REUTERS
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"Tiefseemonster" an der Angel: Erstmals haben Forscher im Dezember 2006 einen lebendigen Riesentintenfisch gefangen und dabei gefilmt. Die Aufnahmen stammen aus dem Nordpazifik, etwa 1000 Kilometer südlich von Tokio

Foto: AFP
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Riese aus der Tiefe: Der Riesenkalmar ging rund 640 Meter unter der Wasseroberfläche an den Haken

Foto: AFP
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Toter Koloss: Im September 2003 wurden drei Architeuthis dux an der Küste Nordspaniens angespült. Dieses Exemplar wog rund 85 Kilogramm und maß zehn Meter

Foto: REUTERS
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