Komm, kuscheln Hundstage an kanadischer Uni
Wenn nichts mehr geht, müssen die Tiere ran: Die kanadische Dalhousie Universität organisierte Hundstage - in einem Raum im Studentenwerk warten die jungen Tiere auf gestresste Studenten. mehr...
Die Vorweihnachtszeit ist an Unis in Kanada und den USA Prüfungszeit, das Streicheln und Spielen mit den Tieren soll die Studenten vor Nervenzusammenbrüchen und Depressionen bewahren.
Entspannung dringend gesucht: 450 Studenten kamen bereits am ersten Tag in den Kuschelraum. Die meisten blieben fünf bis zehn Minuten, einige sogar bis zu einer halben Stunde.
Die Hunde, jung und verspielt, wurden von der Organisation "Therapeutische Pfoten Kanadas" gebracht, die ehrenamtlich mit Hunden in Krankenhäuser und Schulen fährt, um Menschen in Stresssituationen zu beruhigen und aufzuheitern.
Die Therapie für Kranke und Alte scheint auch den angehenden Akademikern gut zu bekommen: "Studenten stehen heute unter einen enormen Druck", sagt Lindsay Dowling vom Studentenwerk der Dalhousie Universität. Unis aus der ganzen Welt meldeten sich bei ihr und wollten wissen, wie man eine solche Aktion organisiert.
Die Studenten der Universität Augsburg kommen auch ohne Organisation in Kuschelgenuss: Die "Campus Cat", eine rote Katze aus der Nachbarschaft" verbringt schon lange ihre Tage auf dem Uni-Gelände - und gern auch auf dem Arm eines gestressten Prüflings.
Tiere werden in vielen Therapiebereichen eingesetzt. Studien haben gezeigt, dass Hunde Blutdruck senkend und Stress abbauend wirken und allgemein das Befinden verbessern.