Hunnen: Spuren eines Kriegervolks - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Hunnen Spuren eines Kriegervolks

Sie sollen schrecklich bösartig ausgesehen haben. Wo die Hunnen auftauchten, verbreiteten sie Chaos, brannten Dörfer nieder, überfielen andere Gruppen. Ihr oberstes Ziel: Beute machen.
1 / 4

Gefürchtete Krieger (Holzschnitt): Zu Pferd fielen die Hunnen überall ein, wo es etwas zu holen gab. Unter anderem brannten sie Dörfer im heutigen Italien nieder.

2 / 4

Jurte der Hunnen: Das Volk konnte weder lesen noch schreiben. Auskunft über ihre Lebensweise geben daher nur historische Funde und Schriften derer, die ihnen begegneten.

Foto: Ronald Wittek/ picture-alliance/ dpa
3 / 4

Grabhügel der Hunnen: Funde bestätigen, dass manche Hunnen ihren Kindern die Schädel von Geburt an zusammenbanden. So bekamen diese eine länglich-konische Form. Die Praktik war aber nicht nur bei den Hunnen verbreitet und ebbte gegen Ende des 5. Jahrhundert, nach dem Tod des Hunnenkönigs Attila, ab.

Foto: Ronald Wittek/ picture-alliance/ dpa
4 / 4

Der König der Hunnen: Attilas Reich reiche vom Ural bis zu den britischen Inseln, glaubten manche Historiker lange. In Wirklichkeit war es wohl nicht größer als das des heute unbekannten Daker-Königs Burebista, der im 1. Jahrhundert vor Christus von der Mündung der Donau über den Balkan bis zur Slowakei herrschte.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?