"Hurricane"-Festival im Matsch Gib Gummistiefel!
Trotz der heftigen Unwetter ist das "Hurricane"-Festival in Scheeßel am Freitag planmäßig gestartet.
Der Veranstalter hatte die Musikfans am Donnerstag wegen des Gewitters gebeten, ihre Anreise möglichst um einen Tag zu verschieben.
Am Donnerstagabend waren laut Veranstalter bereits knapp 50.000 Menschen auf den Plätzen. Insgesamt werden rund 78.000 Besucher bei der dreitägigen Open-Air-Party erwartet.
Am Freitagnachmittag spielten die ersten Bands auf den vier Bühnen des Festivalgeländes. Ein Top-Act stand in der Nacht mit der US-Band Green Day an. "Fuck you Donald Trump", rief Billie Joe Armstrong, Sänger der Band dem Publikum zu. Auch Dan Raynolds, Frontmann der Band Imagine Dragons, richtete eine politische Botschaft an seine Fans. "Terror wird nie gewinnen, Musik wird immer erfolgreich sein."
Völlig Banane: Mit Matsch und Regen sind die Besucher des "Hurricane" in den zweiten Festivaltag gestartet.
Zelten im Matsch: "Das Gute war, dass die meisten Leute noch im Auto waren, als es gewittert hat", sagte Katja Wittenstein vom Veranstalter FKP Scorpio.
Dieses Wohnmobil musste an die richtige Stelle geschoben werden.
Wichtigstes Utensil für die Festivalbesucher ist in diesem Jahr die Regenpelle.
Die bunten Regenjacken kamen auch auf dem Weg zu Toiletten und Waschgelegenheiten zum Einsatz.
Der Stimmung tat das Wetter aber keinen Abbruch.
Ohne Regenjacken kamen die Kostümierungen der Festivalbesucher deutlich besser zur Geltung.
Gib Gummistiefel! Noch vor Ort konnten sich die Musikfans mit dem richtigen Schuhwer eindecken.
Auch eine umfassende Getränkeversorgung war offensichtlich gewährleistet.
Die Spuren der Nacht waren am Samstagmorgen noch deutlich zu erkennen.
Viele Festivalgäste, die am Freitag mit dem Zug anreisten, mussten wegen Bäumen auf den Gleisen und anderen Unwetterschäden noch Verzögerungen hinnehmen.
Beliebtes Motiv: Selfie mit Sonnenbrille und Regenjacke.