Festivals im Regen Matsch erprobt
Wer häufig auf Festivals geht, kennt sich mit Matsch gut aus. Dieses Jahr sind Gummistiefel jedoch besonders wichtig, wie diese Aufnahme vom "Hurricane"-Festival im niedersächsischen Scheeßel zeigt.
"Das Beste draus machen" ist wohl das Motto dieser Besucher. Aufgrund von Starkregen und Gewitter mussten zahlreiche Konzerte abgesagt werden, das Partnerfestival "Southside", das in Baden-Württemberg stattfindet, musste aufgrund der Unwetter sogar beendet werden.
Ein Matschbad im wörtlichen Sinn. Auch dieses Foto wurde am Freitag auf dem "Hurricane"-Festival aufgenommen - bevor die Veranstalter das Gelände am Abend evakuieren mussten.
Noch scheinen am Freitag zwischen dem Matsch ein paar Rasenstücke durch.
Auf ihrer Facebook-Seite stellen die Veranstalter am Samstag klar, dass sie das "Hurricane"-Festival aktuell nicht abbrechen wollen. Zwar werde auch für die kommenden Stunden mit viel Regen gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit für Gewitter nehme aber stark ab, heißt es dort.
Auch die Besucher des britische Glastonbury-Festivals tanzen dieses Jahr im Matsch. Im besten Fall mit schützenden Gummistiefeln.
Viele Besucher erinnern auf dem größten Festival in Großbritannien an den verstorbenen David Bowie - so wie diese Frau.
Am Anfang dominierte noch der Rasen: Hier versuchen sich Besucher des Glastonbury Festivals am ersten Tag einen guten Platz vor der Pyramiden-Bühne zu sichern, auf der dieses Jahr Musiker wie Coldplay und Adele singen.
Am zweiten Tag hat sich die Situation deutlich verändert. Statt Rasen überzieht Matsch den Boden des Festivalgeländes, auf dem sich dieses Jahr 175.000 Menschen versammelt haben.
Momente des Sonnenscheins: Michael Eavis startete das Glastonbury-Festival im Jahr 1970. Damals zahlten mehrere Hundert Hippies nur einen Pfund Eintritt, um gemeinsam zu feiern und zu tanzen.