Metropole nach Hurrikan Houston räumt auf
Nach den Überschwemmungen in der US-amerikanischen Stadt Houston beginnt das große Aufräumen. Beatriz Basaldua steht vor den Trümmern, die sie aus ihrem Haus geholt hat. Doch in den Säcken ist nicht nur Müll.
Auch Spielzeuge, Kuscheltiere und durchnässte Klamotten hat Familie Basaldua zunächst in Säcken vor dem Haus gelagert. Nun steht auf einem großen Schild "Säcke nicht öffnen!!!" - Beatriz Basaldua hatte ein aufgequollenes Holzbrett beschriftet, nachdem Müllsammler ihre nasse Habe durchwühlt hatten.
Ähnlich wie Familie Basaldua geht es auch Familie Salas. Ihr Haus hat ebenfalls unter Sturm "Harvey" und dem anhaltenden Starkregen gelitten.
"Jetzt müssen wir einen vertrauenswürdigen Handwerker finden", sagt Federico Salas (r.). Im Inneren sieht das Haus aus wie ein Rohbau.
Der Besitz der Familie Salas liegt im Garten.
Die Salas-Familie lebt in Greater Inwood im Nordwesten von Houston, nur einen Block vom White Oak Bayou entfernt. Der Fluss macht die Wohngegend sehr attraktiv - doch vor etwa zwei Wochen trat er über und überschwemmte die Gegend.
Im George R. Brown Convention Center (GRB), das als Notfallunterkunft fungiert, leben noch knapp 1400 Menschen. Es soll zwar bald geräumt werden. Aber: "Wir werden nicht einfach die Türen schließen und sie rausschmeißen" sagt Bob Wallace, Sprecher beim Roten Kreuz.
Der Hurrikan hatte die viertgrößte Stadt der USA mit massivem Regen überschwemmt. Dieses Luftbild stammt vom 27. August.
So sieht es jetzt an vielen Stellen der Metropole aus: Trümmer in den Vorgärten, Houston räumt auf.