Huub Stevens: Bilder seiner Karriere - DER SPIEGEL
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Huub Stevens Vom Jahrhundertrainer zum Feuerwehrmann

Auf Schalke feierte er seine größten Erfolge: Huub Stevens hat in der Bundesliga schon einige Klubs hinter sich. Nun ist aufgrund von gesundheitlichen Problemen auch bei 1899 Hoffenheim Schluss.
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Der Feuerwehrmann geht: Trainer Huub Stevens ist beim abstiegsbedrohten Bundesligisten 1899 Hoffenheim wegen gesundheitlicher Probleme zurückgetreten.

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Der 62-Jährige hat in Deutschland schon einige Vereine betreut. Los ging es 1996 mit dem FC Schalke.

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Bis 2002 blieb Stevens bei den Gelsenkirchenern - und feierte große Erfolge: 2001 und 2002 gewann Schalke den DFB-Pokal. Zudem triumphierte der Klub 1997 überraschend im Uefa-Pokal. Aufgrund seiner Erfolge wird er auf Schalke immer noch als "Jahrhunderttrainer" gefeiert.

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Dann wechselte Stevens zu Hertha BSC Berlin. Der Niederländer erreichte mit seinem Team trotz Startschwierigkeiten in der Saison 2002/2003 noch den fünften Tabellenplatz - und damit den Uefa-Cup.

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Danach folgte ein Engagement in Köln, das allerdings bald endete. Stevens kündigte, damit er sich um seine kranke Frau kümmern konnte.

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Im Februar 2007 heuerte Stevens dann beim Hamburger SV an, als Nachfolger von Thomas Doll. Innerhalb von nur 15 Spielen führte er den Nordklub vom letzten Platz in den Uefa-Cup. Er wurde seinem Ruf als Feuerwehrmann gerecht. Auch Hamburg verließ er, um näher bei seiner kranken Ehefrau sein zu können.

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Statt in Hamburg arbeitete Stevens von der Saison 2008/2009 an beim PSV Eindhoven. Doch zwischen dem Niederländer und dem Team machte es "nicht klick", wie Stevens selbst sagte. Er trat 2009 zurück.

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Für Stevens ging es bei Red Bull Salzburg in Österreich weiter. Im ersten Jahr gewann er die Meisterschaft und wurde zum Trainer des Jahres 2010 in Österreich gewählt. Im April erfolgte nach enttäuschendem Saisonverlauf die Trennung.

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Es folgte: Die Rückkehr des Jahrhunderttrainers auf Schalke 2011. Doch das Engagement verlief anders als von beiden Seiten erhofft. Nach einer Niederlagenserie wurde er im Dezember 2012 beurlaubt.

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Es sollte aber bald zum Wiedersehen mit dem FC Schalke kommen: Als Trainer des griechischen Klubs PAOK Saloniki traf Stevens in der Qualifikation zur Champions League auf S04 - die Partie endete 1:1.

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Als Stevens dann aber im griechischen Meisterrennen Olympiakos Piräus zu unterlegen drohte, musste er bei Saloniki gehen. Nur acht Tage später, am 10. März 2014, übernahm er beim VfB Stuttgart. Es wurde eine merkwürdige Beziehung: Erst verlängerte Stevens seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag nicht, dann ersetzte er jedoch nur wenige Monate später seinen Nachfolger Armin Veh. Nach dem Ende der Saison 2014/2015 war dann jedoch erneut Schluss. Immerhin hatte er den Klassenerhalt gesichert.

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Im Oktober des vergangenen Jahres begann Stevens dann sein Engagement bei 1899 Hoffenheim. Sein Vertrag sollte allerdings nur bis zum Saisonende gehen, dann sollte Julian Nagelsmann übernehmen - so war der Plan. Wie es nun weitergeht in Hoffenheim, ist noch unklar.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?