Hyperloop Die revolutionäre Röhre
Hyperloop One: Hier ist der erste Prototyp einer Kapsel zu sehen. Bei einem Test soll sie im Mai fünf Sekunden lang in seiner Röhre unterwegs gewesen sein und eine Geschwindigkeit von 112 Stundenkilometern erreicht haben.
Hyperloop-One-Manager Shervin Pishevar (r.) und Josh Giegel: Bei dem Experiment auf dem Gelände des Unternehmens im US-Bundesstaat Nevada seien hohe Geschwindigkeiten nicht das Ziel gewesen, erklärte die Firma. Vielmehr sei es um das Herstellen eines vollständigen Vakuums in der Röhre gegangen, was laut Hyperloop One gelang.
Nun bekommt Hyperloop One einen prominenten Unterstützer: Die Virgin-Gruppe des britischen Milliardärs Richard Branson hat in das Unternehmen investiert.
Hyperloop-Teststrecke: Einzelne Komponenten des Systems waren bereits vor einem Jahr von Hyperloop One getestet worden. Der damalige Test fand noch nicht in einer Röhre, sondern unter freiem Himmel statt.
Der Visionär: Die Idee hinter für den Hyperloop kommt von Tesla-Gründer Elon Musk
Die Technologie sieht vor, dass die Kapseln wie in einer Rohrpost von Stadt zu Stadt schießen.
Musk konzipierte das System von Anfang an als Crowdfunding- und Crowdsourcing-Projekt, also als Vorhaben, bei dem Geldmittel und Expertise aus den verschiedensten Quellen gespeist werden. Zuletzt kündigte er dennoch an, seinen eigene Hyperloop bauen zu wollen.
Mögliche "Hyperloop"-Station in einer künstlerischen Darstellung: Neben Hyperloop One arbeiten auch andere, konkurrierende Firmen an dem Projekt. Auch wenn sich die Technologie noch in einem Anfangsstadium befindet, ist das weltweite Interesse bereits enorm. Seine Premiere könne das Verkehrsmittel in Dubai feiern.