Hyundai Veloster: Klein, schräg, auffällig - DER SPIEGEL
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Hyundai Veloster Klein, schräg, auffällig

Dieses Auto erinnert an einen Karaoke-Song: Irgendwie vertraut und trotzdem ziemlich schräg und schrill. Allerings ist das kein Versehen, sondern Absicht. Mit dem handlichen Sportwagen Veloster verfolgt Hyundai vor allem ein Ziel: auffallen um jeden Preis.
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Hyundai Veloster: Hossa, die Frontpartie des Kompakt-Coupés Hyundai Veloster macht auf große Sportwagenwelt. Dahinter jedoch steckt ein eher durchschnittlicher 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 140 PS. Doch unabhängig von der Motorisierung ist das Aufmerksamkeits-Potenzial dieses Autos immens.

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Endlich auffallen: Gerne sprechen Autohersteller von Emotionen, die ihre Fahrzeuge bei Kunden und Betrachtern wecken sollen. Hyundai versucht sich jetzt mit dem Coupé Veloster in dieser Disziplin. Das Auto soll erreichen, dass sich Passanten auch nach einem Hyundai umdrehen.

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Pfeilmotiv: Lenkrad und Bedienteil auf der Armaturentafel - beide Elemente deuten eine Pfeilform an. Ansonsten aber herrscht gängige Normalität im Innenraum des Hyundai Veloster.

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Klappenspiele: Ungewöhnlich ist - neben dem Design - auch das Türkonzept des Hyundai Veloster. Auf der Fahrerseite gibt es, wie gewohnt bei Coupés, eine vergleichsweise lange Tür. Rechts dagegen gibt es zwei kleinere, konventionell angeschlagene Türen.

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Was ist möglich? Hyundai ist derzeit noch unsicher, wo der Veloster seine Nische und vor allem seine Kunden finden wird. Im ersten Jahr sollen nach den Planungen des Vertriebs in Europa 20.000 Autos verkauft werden.

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Stammbesetzung im Motorraum: Zunächst wird der Hyundai Veloster ausschließlich mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung angeboten. Die Maschine leistet 140 PS und mobilisiert 167 Nm. Als Durchschnittsverbrauch gibt Hyundai 5,6 Liter an. Ein optionales Doppelkupplungsgetriebe und eine Start-Stopp-Automatik können den Verbrauch noch etwas senken.

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Ohne Rücksicht: Wer den Hyundai Veloster aus dieser Perspektive sieht ahnt schon, dass man von innen kaum aus diesem Auto herausschauen kann - jedenfalls nicht nach hinten. Das mag andersartig und auffällig sein, sinnvoll für den Alltag im Straßenverkehr ist es nicht.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?