Hyundai Veloster Turbo - DER SPIEGEL
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Fahrbericht Hyundai Veloster Turbo Wie ein guter Witz

Der Hyundai Veloster ist der Clown unter den sportlichen Kompaktwagen. Mit einem genialen Karosseriekonzept und coolen Designdetails zaubert er ein Dauergrinsen auf das Gesicht seiner Fahrer. Jetzt gibt es den kecken Koreaner auch mit einem Turbo-Aggregat - doch genau das ist eigentlich überflüssig.
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Charaktertyp: Der Veloster ist ein Blickfang im deutschen Straßenbild. Deswegen wird man in ihm immer wieder auch von Passanten abgefeiert. Der Wagen bietet das (positive) Erregungspotential eines Ferrari - zu einem Bruchteil des Preises.

Foto: Hyundai
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Ein Fall für zwei: Auf den ersten Blick ist die hintere Tür auf der Beifahrerseite des Veloster nur schwer zu erkennen, weil der Griff in die C-Säule integriert ist. Außerdem ist man als Fahrer nicht darauf eingestellt, eine hintere Tür vorzufinden, weil es die auf der Fahrerseite nämlich nicht gibt.

Foto: Hyundai
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Keine Offenbarung: Das Heck ist die schwächste Seite des Veloster. Überzeugend ist allerdings die Heckscheibe, deren oberer Teil weit ins Dach hineingezogen ist und Fahrgästen auf der Rückbank den Blick in den Himmel erlaubt.

Foto: Hyundai
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Asymmetrisch: Das 1+2-Türen-Konzept des Veloster ist im wahrsten Sinne des Wortes schräg, aber genial. Es bietet die Vorzüge eines Zweitürers auf der Fahrerseite und die Vorzüge eines Viertürers auf der Beifahrerseite.

Foto: Hyundai
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Etikettenschwindel: Ja, es gibt den Veloster tatsächlich mit Turbo. Allerdings klingt der schneller, als er ist: 8,4 Sekunden von Null auf 100 km/h hauen nun wirklich niemanden vom Hocker. Das Turbo-Versprechen führt deswegen nur dazu, dass man ständig auf dem Gas steht, ohne wirklich schnell zu sein.

Foto: Hyundai
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Kein Kostverächter: Den von Hyundai angegebene Verbrauch von 6,9 Litern auf 100 Kilometern kann man sich getrost abschminken. Selbst bei moderater Fahrweise bekommt man den Veloster Turbo kaum unter 9 Liter, wenn man ab und zu den Turbo pfeifen lässt sind es schnell 10 Liter.

Foto: Hyundai
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Koreanisches Raumschiff: Auch im Innenraum setzt Hyundai eigene Akzente. Die ausladenden Türgriffe und die Stützen der Mittelkonsole wirken wie aus einem Science-Fiction-Mobil.

Foto: Hyundai
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?