IATA-Kontrolltunnel Bekannt, normal oder gefährlich?
Prototyp für den "Checkpoint der Zukunft": Je nach persönlichem Risikopotential werden Reisende in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Durch Tunnel eins müssen "bekannte Flugreisende" gehen, Tunnel zwei ist für "normale Flugreisende" vorgesehen, im dritten wird intensiver überprüft.
Schuh- und Sprengstoffkontrolle: "Die Passagiere sollen mit Würde durch die Kontrollen kommen", sagt Iata-Chef Bisignani.
Neugierige Tester: Das erste Modell wurde auf der Jahrestagung des Weltluftfahrtverbands IATA in Singapur vorgeführt.
Drei-Tunnel-System der IATA (Grafik): Potentielle Gefährder müssen in Tunnel drei eine umfassende Untersuchung über sich ergehen lassen,...
...so sollen auch lange Schlangen, wie diese am US-Flughafen in Baltimore, vermieden werden.
Der Verband der Fluglinien IATA ist besorgt, weil immer mehr Passagiere von den strengen Kontrollen genervt sind. In den USA werden seit den Paketbombenfunden aus dem Jemen Flugreisende sehr gründlich kontrolliert. Sie müssen durch einen Körperscanner, der aufgrund der verwendeten Röntgenstrahlung umstritten ist,...
...wenn sie sich dem Scanner verweigern oder Verdächtiges gefunden wird, werden sie abgetastet...
...auch im Intimbereich.
Proteste in den USA: Passagiere machten im November 2010 in auffälligen Kostümen ihrem Ärger über die strengen Kontrollen Luft. Kurz vor Thanksgiving riefen sie dazu auf, sich dem Nacktscanner zu verweigern, um den Flugverkehr kollektiv zu blockieren. Denn die manuelle Kontrolle dauert natürlich länger.
Deutscher Körperscanner: Die in Hamburg zu Testzwecken eingesetzten Geräten funktionieren noch nicht richtig. Sie schlagen schon bei Kleidungsfalten Alarm und werden nun mit einer neuen Software ausgerüstet.