Ifa OLEDs und 3D-Fernseher
OLED: Was da so stramm aufgerollt wird, ist ein Bildschirm von Sony. Organic Light Emitting Diodes (OLED) sind einer der kommenden Mega-Trends. In den letzten Monaten sah man erste, sündhaft teure TV-Apparate von minimaler Größe, die auf OLEDs basieren. Auf der Ifa, gerüchtelt es nun kräftig, soll LG Electronics angeblich ein 31-Zoll-Gerät vorstellen - das wäre ein Knaller. Das Unternehmen dementiert die Information.
Cybershot DSC-WX5: Sony zeigt auf der Ifa eine erste 3-D-Kamera für die Hemdtasche. Natürlich ist das ein Trick: Eigentlich zeichnet die Cybershot ganz normale Bilder auf - kann im 3-D-Modus aber Serienaufnahmen aus der Bewegung zu scheinbaren 3-D-Aufnahmen zusammensetzen. Klingt clever - ob es auch gut ist, wird man in Berlin sehen.
Brillenträger: Die klobigen Nasenfahrräder sind ein notwendiges Accessoire für alles, was räumlich dargestellt werden soll. Man wird sie von jedem Hersteller sehen, der 3-D-Monitore der einen oder anderen Art anzubieten hat - denn jeder Monitor funktioniert nur mit der dazu passenden Brille.
Da hat man wieder was in der Hand: Minituarisierung war gestern, echte 3-D-Kameras verlangen nach einer aufwendigeren Optik und...
...kommen entsprechend wuchtig daher: Panasonics HDC-SDT750 bringt echte 3-D-Filmtechnik ins heimische Wohnzimmer. Mit einem Preis von 1400 Euro wird sie auch den ambitionierten Avatar-Nachwuchs ansprechen.
Zwei Mega-Trends in einem: Nicht nur Samsung wird Fernseher vorstellen, die entweder 3D oder internetfähig sind - oder am besten beides.
Stereo-Fotografie: 3D macht als Thema auch vor der guten alten Knipse nicht halt. Ob die HDC-810 des chinesischen Anbieters 3DInlife mehr ist als ein Erlkönig, weiß man noch nicht. 3-D-Knipsen wird man aber in Berlin sehen: Fuji hat mit der W1 sogar schon eine auf dem Markt.
Darf nicht fehlen: Was im Kino geht, muss auch im Heimkino möglich sein. Nicht nur Viewsonic hat längst auch 3-D-Beamer im Angebot.