Im Atomstreit Irans Säbelrasseln
Ein Mitglied der iranischen Revolutionswächter bei einer militärischen Übung im April 2006: Teheran ließ seine Bodentruppen nun für ein Manöver im Süden des Landes aufmarschieren.
Iran will Stärke demonstrieren. Der Westen verdächtigt das Land, unter dem Deckmantel einer zivilen Atomforschung an Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das.
Hossein Salami, stellvertretender Kommandeur der iranischen Revolutionswächter, hier im Juni 2010, sprach eine deutliche Drohung aus: Iran werde jedes Land angreifen, von dessen Staatsgebiet Feinde Teherans einen Angriff starteten.
Im Juni 2011 feuerte das Militär bei einer Übung eine Missile-Rakete ab.
Ein Mitglied der iranischen Revolutionswächter im April 2010: Von dem aktuellen Manöver, das staatlichen Medien zufolge in der Nähe von Dschiroft stattfindet, mehr als 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran, gibt es keine Fotos.
Mitglieder der Revolutionswächter beim Jahrestag der Islamischen Revolution am 1. Februar in Teheran: Die Revolutionswächter sind das militärische und wirtschaftliche Rückgrat des Regimes. Sie kontrollieren auch den iranischen Schwarzmarkt mit westlichen Gütern und ausländischen Währungen.
Das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hatte bereits den Ton verschärft und mit Vergeltung für einen möglichen militärischen Angriff gedroht: "Sanktionen werden keinerlei Einfluss auf unsere Entschlossenheit haben, unseren Atomkurs fortzusetzen."