Im Trend: Grüne Mode boomt - DER SPIEGEL
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Im Trend Grüne Mode boomt

Der Markt für Ökomode wächst - weil die Klamotten trotz Biobaumwolle und hoher Sozialstandards endlich modisch sind. Dass sich das ethisch korrekte Geschäft lohnt, zeigen nicht nur die großen Hersteller, sondern auch viele kleine deutsche Labels.
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Keine Spur von Jutesack:
Die Klamotten der Münchner Designerin Akela Stoklas unterscheiden sich äußerlich durch nichts von herkömmlicher Mode.

Foto: room to roam
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Im Trend:
Die Kleidungsstücke von "Room to roam" sind zu 100 Prozent aus ökologisch angebauten Materialien hergestellt ...

Foto: room to roam
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Transparente Produktion.
... und in Deutschland produziert. Dadurch kann die Designerin ausschließen, dass ihre Sachen durch Kinderarbeit hergestellt werden.

Foto: room to roam
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Design:
"Ich komme nicht aus der Öko-Ecke, sondern vom Design", sagt Stoklas selbstbewusst.

Foto: room to roam
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Abkehr vom Konventionellen:
Die Designerin hat viele Jahre in der Kleidungsbranche gearbeitet. "Es gibt langfristig keine andere Möglichkeit, wir müssen nachhaltig arbeiten und leben."

Foto: room to roam
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Trendsetter:
Das niederländische Label Kuyichi gilt als Vorreiter der Branche. Der Chef Tony Tonnaer sagt: "Nur nicht wollsockig sein."

Foto: kuyichi
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Von wegen Öko:
Kuyichi bietet die trendigste Streetwear auf dem Markt. Zwar sind alle Jeans aus Biobaumwolle, aber nur die Hälfte vom Rest der Kollektion.

Foto: kuyichi
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Vorreiter:
Neben Kuyichi gibt es inzwischen rund 450 Labels, die sauber und sozialverträglich produzieren - oft von Modemachern, die der konventionellen Branche den Rücken gekehrt haben.

Foto: kuyichi
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Auch innen grün:
Die Outdoor-Jacken des amerikanischen Herstellers Patagonia bestehen schon zu über 60 Prozent aus recyceltem Material - bis 2010 will man alle synthetischen Fasern darauf umstellen.

Foto: Patagonia
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Bunt und bio:
Seit 1996 verwendet Patagonia nur noch 100 Prozent biologisch angebaute Baumwolle - und experimentiert mit alternativen Stoffen wie Hanf.

Foto: Patagonia
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Erfolgreich mit Öko:
Mit einem Umsatz von fast 300 Millionen Dollar und 1400 Mitarbeitern weltweit ist Patagonia längst keine kleine Klitsche mehr - trotzdem spendet das Unternehmen ein Prozent seines Umsatzes an kleine, engagierte Umweltgruppen.

Foto: Patagonia
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?