iMac Pro im Test - DER SPIEGEL
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Apples Profi-Computer Der iMac Pro im Test

Technisch lässt Apples iMac Pro fast jeden Desktop-PC alt aussehen. Aber lohnt es sich wirklich, bis zu 16.000 Euro für einen Computer auszugeben, den man nicht mal rollen kann?
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Apple iMac Pro: In der günstigsten Version kostet der Computer 5500 Euro, durch Extras kann man die Rechnung auf bis zu 16.000 Euro hochtreiben. Unser Testgerät traf die goldene Mitte, es kostet laut Apples Preisliste 11.019 Euro.

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Damit auf den ersten Blick klar wird, dass man es hier nicht mit einem gewöhnlichen iMac zu tun hat, gibt es den iMac Pro - und nur den - ausschließlich in der Farbe "Space Grau".

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Der Einschaltknopf ist auf der Rückseite verborgen.

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Die Anschlüsse des iMac Pro: Von links nach rechts sind das die Kopfhörerbuchse, ein Speicherkartensteckplatz, vier USB-3-Buchsen, vier USB-C-Buchsen und ein Netzwerkanschluss. Durch den horizontalen Schlitz darunter wird Kühlluft angesaugt.

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Dieses Schaubild von Apple illustriert, wie die Luft dann von zwei großen Lüftern durchs Gehäuse gesogen wird und erwärmt nach hinten ausströmt.

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Viel bekommt man von diesem Luftstrom freilich nicht mit. Die Abluft wird auf der Rückseite hinter dem Standfuß ausgeblasen.

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Zum Zubehör gehören auch eine Tastatur und eine Maus im selben Farbton wie der Computer. Anfangs wurden auch diese Zubehörteile nur mit dem iMac Pro geliefert.

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Mittlerweile bietet Apple Tastatur, Maus und Trackpad aber auch für jedermann in "Space Grey" zum Kauf an - gegen Aufpreis. Das komplette Set kostet 457 Euro. In Silber wären 387 Euro fällig.

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Aber die Farbe ist eben nicht alles. Vor allem ist es die Leistung, die den iMac Pro ausmacht. Zum Test meines Geräts habe ich unter anderem ein Originalarrangement des amerikanischen Musikers Beck auf das Gerät geladen. Die aufwendige Studioaufnahme, mit sehr vielen Audiospuren, vielen Effekten und etlichen Synthesizer-Parts, sorgte auf einem gut ausgestatteten MacBook für eine Fehlermeldung wegen Überlastung.

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Der Zehnkernprozessor des iMac Pro hingegen kam bei dieser Belastung nicht mal ansatzweise ins Schwitzen. Ich hätte nebenbei noch 4K-Videos bearbeiten und Fotomontagen in Photoshop erstellen können, ohne den Rechner an seine Grenzen zu bringen.

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Letztendlich brachte mir die enorme Leistung des Profi-iMacs während meiner Tests vor allem eines: enorme Ruhe. Nicht nur, weil der Computer keine Geräusche von sich gibt, sondern weil ich immer das Gefühl hatte, dass noch reichlich Reserven vorhanden sind.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?