Imageschaden Limo ohne Tiger
Super-Golfer Tiger Woods (rechts), der Fußballspieler Thierry Henry (Mitte), und Tennis-As Roger Federer (links) bei einer Gillette-Promotion-Aktion im April 2007: Nach der vermeintlichen Sexaffäre um Woods erklärt der Rasiererhersteller, es sei besser, wenn der Sportler eine Auszeit nehme.
Auch für Pepsi machte Woods Werbung: Doch das nach ihm benannte Sportgetränk "Gatorade Tiger" wird künftig nicht mehr verkauft. Dass habe aber nichts mit dem Wirbel um Tiger Woods' Privatleben zu tun, sagt ein Sprecher des Unternehmens dem "Wall Street Journal". Seit Monaten plane man bereits eine Neustrukturierung der Produktpalette.
Im Gatorade-Werbespot mit Woods heißt es: "Wenn man der größte Golfer auf Erden ist, was kommt als nächstes?" Diese Frage aus dem Werbespot für das Sportgetränk "Gatorade Tiger" stellt sich Tiger Woods derzeit wohl vor allem selbst...
... denn seit seinem mysteriösen Unfall brodeln die Gerüchte um vermeintliche Affären und Beziehungsprobleme mit seiner Frau Elin Nordegren.
Seinen Anfang nahm die Geschichte mit einem Unfall, der bis heute nicht aufgeklärt ist: Woods hatte am frühen Morgen seinen Cadillac demoliert. Es wurde vermutet, er habe sich mit seiner Ehefrau gestritten.
Die Enthüllungen schädigen das ohnehin angeschlagene Image des Golfers als Ausnahmesportler und braver Familienvater nachhaltig.
Werbeplakat von Woods in San Diego: Der Golfer erklärte, er wolle sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.
Tiger Woods auf einem Werbeplakat in Norton, Massachussetts: Unter anderem schloss der Golfer Verträge mit AT&T, Procter & Gamble's und Nike.
Golf-Shop in Orlando: Nike will an Woods als Werbeikone festhalten.