Immer im Dienst: Doppelschicht und Doppellast - DER SPIEGEL
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Immer im Dienst Doppelschicht und Doppellast

Jederzeit und rund um die Uhr: Von Klinikärzten, Pflegern und Hebammen wird bedingungslose Flexibilität verlangt, die Arbeitslast ist oft zermürbend. Viele klagen über den Verlust der Privatlebens - werden aber Opfer des eigenen Helfersyndroms.
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Hauptsache helfen: Ulrike Aulbach hat nachgerechnet: 62 Stunden arbeitet die freie Hebamme in einer normalen Woche. Nicht des Geldes wegen - der Beruf ist nicht lukrativ. Aber sie hängt sehr an ihrem Job. Das haben viele Berufe in Medizin und Pflege gemein: Die Leute wollen helfen und akzeptieren deshalb viele Härten. mehr… .

Foto: privat
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"Sieben-Tage-Job": Aulbach ist immer einsatzbereit, denn Kinder kommen zur Welt, wann sie wollen. Ausflüge macht ihre Familie deshalb grundsätzlich mit zwei Autos - für den Fall, dass die Hebamme gebraucht wird.

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Leben und Tod: Freie Hebamme ist kein sehr einträglicher Job. Aulbach denkt schon über Alternativen nach. Sie könnte sich vorstellen, Sterbebegleitung anzubieten.

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Liebe zum Krankenhaus: Elmar Offers fand die Jahre als Assistenzarzt einer Klinik sehr belastend. Doch als er vor der Entscheidung stand, in eine Praxis zu wechseln oder Oberarzt im Krankenhaus zu werden, entschied er sich gegen die Praxis. Die Arbeitszeiten wären dort weniger aufreibend.

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It's my life: Offers' Leben spielt sich zum größten Teil in der Klinik ab. Für Freunde außerhalb des Medizinbetriebs bleibt wenig Zeit. Inzwischen erwägt er, seine Arbeitszeit zu reduzieren. Auf 90 Prozent.

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Pflege im Doppelpack: Altenpflegerin Andrea (Name geändert) schiebt neuerdings Doppelschichten. Der Tag wird durch eine Pause von drei unbezahlten Stunden unterbrochen. Es lohnt sich nicht, in dieser Zeit nach Hause zu fahren.

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Sparmaßnahmen: Durch die Doppelschicht spart das Altenheim zusätzliche Kräfte ein. Doch für die Mitarbeiter werden die Tage lang; der Tagesrhythmus der Senioren kommt durcheinander.

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