In eigener Sache Zeitgeschichten in XXL
Ruinen unter der Lupe: Konnte man bei dem Artikel Verlassenes Detroit: Die Wrack-Stadt die vergangene Schönheit der verlassenen Ruinen schon erahnen, haben Sie nun in der XXL-Ansicht die Möglichkeit, Einbruchspuren an den Türrahmen verwaister Hotelzimmer, bröckelnden Stuck in ehrwürdigen Theatersälen und verstreute Verdächtigenporträts in einer verlassenen Polizeiwache zu entdecken.
Erster Weltkrieg in Farbe: 1915 und 1916 besuchte der Fotograf Hans Hildenbrandt deutsche Soldaten im Elsass, in den Vogesen und in der Champagne. Den Kriegsalltag hielt er in Farbbildern fest. Der Artikel Die Farbe des Krieges zeigt 18 seiner einmaligen Aufnahmen.
Zwei Zeiten, ein Blick: Im Juni 1990 streifte der Fotograf Stefan Koppelkamm durch Ostdeutschland und fotografierte verfallene Bauten der ehemaligen DDR. 2001 besuchte er die Orte noch einmal - und lichtete dieselben Gebäude aus der gleichen Perspektive ab.
Die Bilder in der Geschichte Bilder vom Wandel: Alles nur Fassade sind beeindruckende Gegenüberstellungen von Verfall - und Wiederaufbau, der die Bauten nicht immer schöner machte.
PS und Poesie: Durch die neue Großbildansicht können Sie nun auch das Kleingedruckte in historischen Werbeanzeigen lesen. Etwa in unserer Geschichte PS, I Love You . In euphorisierten Hymnen schildern die Autohersteller die Vorzüge ihrer neuesten Spielzeuge. Etwa so: "That's no kiddy car take it to the strip where the men are."
Detektivarbeit am Weltkriegsfoto: Im Juni baten wir die einestages-Leser, gemeinsam mit uns Das Rätsel des Nazi-Fotoalbums zu lösen. Innerhalb eines Tages konnten wir mit Ihrer Hilfe die Identität des Fotografen herausfinden. Doch viele Leser fragten, ob wir die Bilder nicht größer zeigen könnten, damit Busnummern, Rangabzeichen oder Ortsschilder entziffert werden können. Mit der Großbildansicht ist dies nun möglich.
Muckimänner in XXL: In den achtziger Jahren kam das Bodybuilding in Deutschland groß in Mode. Der Fotograf Karlheinz Jardner dokumentierte damals den Hype - und schuf erstaunliche Bilder, die wir in der Geschichte Brathähnchen im eigenen Schweiß zeigten.
Besonders jene Fotos, die Jardner in den Wohnungen der Bodybuilding-Begeisterten aufnahm, atmen in der Großbildversion noch mehr Zeitgeist. Denn nun sind deutlich die Poster der Vorbilder an den Wänden sowie Nippes und Aufbaupräparate in den Regalen zu erkennen - aber auch die ungläubigen Gesichtsausdrücke staunender Schaulustiger oder die Spuren der Bräunungscreme auf den muskelstrotzenden Körpern.
Alltag im World Trade Center: Lounges mit senfgelben Sesseln, gigantische Großraumbüros, hochmoderne Computer mit Röhrenmonitor - so sahen die siebziger Jahre in den Zwillingstürmen aus. Der Fotograf Hans Rudolf Uthoff war damals zu Besuch Im Bauch der Wundertürme . Auf einestages präsentiert er einige seiner schönsten Fotos.
Notizen einer Hollywood-Ikone: 2010 wurden handschriftliche Aufzeichnungen von Marilyn Monroe veröffentlicht, darunter Einkaufszettel, Gedanken und Gedichte. Dank der XXL-Ansicht können Sie diese Dokumente in der einestages-Geschichte Marilyn Monroes private Aufzeichnungen: "Vielleicht liest dies jemand? Ich glaube kaum" nun bildschirmfüllend betrachten - und viel leichter entziffern.
Die Menschenmenge als Ereignis: Erst im November 2011 zeigten wir, wie die erstaunlichen Schiffe mit Dazzle-Anstrich und wilden Farbmustern die Boote im Ersten Weltkrieg tarnen sollten, indem sie die Feinde verwirrten.
Was wir in unserem Artikel Krieg im Karnevalskostüm nicht zeigen konnten, waren die erstaunten Menschenmengen, die an den Pier stürmten, um ein solches Schiff zu bewundern. Ebenso sind erst jetzt die feinen Kratzer und Flecken auf den Bildern erkennbar, die vom Alter der Fotos erzählen.
Sie sind gelandet: Diese merkwürdigen Bauten wurden vermutlich in den sechziger Jahren in der Nähe der Kleinstadt Sanjhih auf der chinesischen Insel Taiwan errichtet - und niemals fertiggestellt. Heute sind sie ein Spielplatz für abenteuerlustige Fotografen.
In dem Artikel Die Geisterstadt der Außerirdischen ist einestages der Geschichte der futuristischen Wohnanlage nachgegangen - und zeigt in beeindruckenden Bildern, wie die Natur die grellen Bauten erobert.
Die ersten Farbfotografen: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts experimentierten rund um den Globus Fotografen mit Möglichkeiten, ihren Aufnahmen Farbe zu verleihen. In Bunt fürs Leben sehen Sie Emire in bunten Mänteln, Bilder von Kuba - und ein Farbporträt des Schriftstellers Leo Tolstoi.
Der Beatle steckt im Detail: In der Geschichte Der Tag, als Paul McCartney starb beschäftigte einestages sich mit der Verschwörungstheorie, die besagt, dass der smarte Beatle bereits 1966 gestorben ist - und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde.
Die Bildergalerie zum Artikel zeigt die Hinweise, die Verfechter der Verschwörungstheorie auf den Covern und in den Booklets der Beatles-Alben entdeckt haben. In der neuen XXL-Ansicht können Sie diese Beweisführung jetzt noch besser nachvollziehen!
Terminator in Badehosen: 1967 überredete der Fotograf Rolf Hayo den jungen Bodybuilder Arnold Schwarzenegger dazu, sich in der Münchner Innenstadt von ihm fotografieren zu lassen. Unterwegs mit Schwarzenegger: Nackert in München zeigt einen Clash der Kulturen, bei dem man erst in der XXL-Ansicht wirklich erkennen kann, wie die Passanten auf den Muskelmann im knappen Höschen reagierten.
USAlptraum: In den frühen siebziger Jahren begab sich der dänische Fotograf Jacob Holdt auf einen Horrortrip durch die USA. Er lebte bei Drogensüchtigen, in den Ghettos der Schwarzen oder bei Prostituierten - und dokumentierte die düstere Seite des amerikanischen Traums.
In Die vereinigten Alpträume von Amerika schildert einestages seine Reise in dunkle Herz der USA - und zeigt erschütternde Bilder.