Vespas in Pakistan Zeitmaschinen zum Schnäppchenpreis
Beliebt: Alte Vespas sind in Pakistan ein weit verbreitetes Verkehrsmittel - Tausende sind davon noch unterwegs.
Neue Liebe: Der Belgier Jelle Mattelaer, hier mit seinem Sohn, ließ sich 2005 so ein altes Ding in Pakistan aufmöbeln.
Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: So kam er auf die Idee, das Restaurieren von alten Vespas professionell zu betreiben.
Werkstatt: In einer Halle am Stadtrand von Islamabad werden nun alte Vespas von Hand rundum erneuert.
Know-how: Zaffar ist ein Meister in Sachen Vespas. Er arbeitete in zwei Werken in Pakistan und, seitdem diese geschlossen haben, für Mattelaer.
Recycling: "In armen Ländern wie Pakistan wird nichts weggeschmissen", sagt Mohammed Rais, der das Geschäft vor Ort führt.
Neue Herzen für alte Roller: Aus dem Bestand einer geschlossenen Vespa-Fabrik im pakistanischen Kaschmir haben Mattelaer und Rais mehr als hundert neue Motoren gekauft.
Freie Auswahl: Kunden können sich die Lackierung aussuchen - hier hat einer die Farben der Nationalflagge Italiens gewählt.
Grundsätze: "Es ist besser, Gottes Worte zu rezitieren als zu faulenzen", steht an der Wand unter der Vespa-Zeichnung.
Detailarbeit: Ein Handwerker schweißt an einer Karosserie. Die meisten Angestellten haben früher für eines der geschlossenen Vespa-Werke gearbeitet.
Blick in die Werkstadt: Zehn Leute arbeiten hier und schaffen etwa vier Restaurationen pro Monat. Restauriert wird vor allem in Handarbeit.
Mattelaer will das Geschäft schließen, weil kaum noch jemand Vespas in Pakistan kauft. Den Export erschwert zudem der korrupte pakistanische Zoll.
Tacho: Nahezu null Kilometer. Da ein neuer Motor eingebaut wird, stellen die Handwerker in Mattaelers Werkstatt den Zähler zurück.