Indien: Die Armen als Tester - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Indien Die Armen als Tester

Tausende Inder testen die neuen Medikamente westlicher Pharmakonzerne. Für die Firmen ist das billiger und einfacher als in Europa. Setzen die Armen für uns ihre Gesundheit aufs Spiel? Zeitwissen-Autor Johannes Schweikle hat indische Pharma-Tester besucht.
1 / 7

Kareeshma Gopal nimmt an einem Medikamententest teil. Dafür bekommt sie kein Geld, aber eine bevorzugte Behandlung durch den Kardiologen Sharmana Iyengur

Foto: Papu Pramod Mondhe
2 / 7

Das Forschungszentrum des St. John’s Hospital im indischen Bangalore wurde vor zwei Jahren eröffnet. Von hier aus werden derzeit 1620 Probanden koordiniert, die ein neues Schlaganfall-Medikament testen

Foto: Papu Pramod Mondhe
3 / 7

Die Bio-Tech-Firma Triesta organisiert klinische Tests in Indien. Mehr als 500 Patienten haben unter ihrer Aufsicht bereits neue Mittel gegen Krebs erprobt

Foto: Papu Pramod Mondhe
4 / 7

Nalini Siddula ist eine der Test-Patienten. Die 65-jährige Diabetikerin hatte bereits einen Schlaganfall. Mit dem neuen Medikament soll ein weiterer verhindert werden. Für den Besuch im Krankenhaus hat sie ihren besten Sari angezogen

Foto: Papu Pramod Mondhe
5 / 7

Warten auf medizinische Hilfe: Das Foyer des St. John’s Hospital in Bangalore ist immer mit Patienten gefüllt

Foto: Papu Pramod Mondhe
6 / 7

Indische Ärzte sprechen fließend Englisch, sind gut ausgebildet und engagiert: Sharmana Iyengur (Mitte), Chef der Kardiologie am St. John’s Hospital, mit seinen Kollegen Guppa Shetty (links) und Kiron Varghese

Foto: Papu Pramod Mondhe
7 / 7

Von der Telefonstelle aus sprechen Patienten mit ihren Angehörigen

Foto: Papu Pramod Mondhe
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?