Indien-Ikea Kleine Zimmer, bunte Farben
Hauptsache Farbe: Ikea hat seinen ersten indischen Markt eröffnet. Dabei stellt sich der Konzern auf die Besonderheiten der Kunden ein: Inder mögen's bunt, haben aber weniger Quadratmeter zur Verfügung als viele westliche Kunden.
Wie immer: So sieht der Bau aus, mit dem der Möbelkonzern in Hyderabad in den indischen Markt startet - ist halt ein Ikea-Block. Ungewöhnlich war dagegen...
...der Rummel, mit dem die Eröffnung begleitet wurde. Fernsehsender übertrugen live, 40.000 Besucher wurden am ersten Tag gezählt. Noch immer ist das Möbelhaus täglich überfüllt.
Ein weiterer Superlativ: Mit 1000 Plätzen hat Hyderabad die weltweit größte Ikea-Kantine.
Köttbullar: Erfahrene Ikea-Konsumenten kennen die Hackfleischbällchen. In Indien sind sie aber aus Geflügel.
Kleine Küche: Indische Kunden haben im Durchschnitt weniger Platz als europäische. Entsprechend wurde die Möbelausstellung in Hyderabad gestaltet.
Abhollager: Ob allerdings das Ikea-Konzept, bei dem der Kunde alles selbst aufbauen muss, in Indien funktioniert, muss man abwarten. Die meisten Möbelkäufer dort lassen die Möbel von Handwerkern aufbauen.