Indien: Massenproteste gegen Vergewaltigung - DER SPIEGEL
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Indien Massenproteste gegen Vergewaltigung

Erst schwieg Manmohan Singh tagelang, doch nach den heftigen Protesten gegen die Vergewaltigung einer Frau hat sich Indiens Ministerpräsident geäußert. Er sprach von einem "grässlichen Vorfall" - und mahnte seine Landsleute zur Ruhe. Die Demonstrationen gingen trotz Verbots weiter.
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Eskalation der Proteste: Tausende Menschen gehen in Indien seit Tagen auf die Straße. Dieses Bild wurde am Sonntag in Neu-Delhi aufgenommen.

Foto: Saurabh Das/ AP
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Die Proteste richteten sich gegen die Vergewaltigung einer 23-jährigen Studentin.

Foto: Altaf Qadri/ AP
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Ein Demonstrant hat Tränengas ins Gesicht bekommen.

Foto: Altaf Qadri/ AP
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Polizisten gehen mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.

Foto: Saurabh Das/ AP
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Als eine Kundgebung in der Hauptstadt Neu-Delhi am Sonntagnachmittag in Gewalt umschlug, seien 65 Demonstranten und 78 Polizisten verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

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Die Demonstranten verlangten bei der Kundgebung landesweit bessere Sicherheitsmaßnahmen für Frauen und eine schärfere Strafverfolgung von Vergewaltigern.

Foto: SAM PANTHAKY/ AFP
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Die Polizei erließ für das Zentrum Neu-Delhis ein Demonstrationsverbot.

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Die Polizei ging bereits am Samstag mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Tausende Demonstranten vor.

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Die Protestierenden marschierten auf den Präsidentenpalast zu.

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Als sie eine Absperrung in einer Hochsicherheitszone Neu-Delhis zu durchbrechen versuchten, reagierte die Polizei mit Tränengas.

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Die Einsatzkräfte nahmen einige Demonstranten vorübergehend in Gewahrsam.

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Einige Demonstranten griffen die Polizisten mit Steinen an.

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