Indien Nachwuchsprobleme im IT-Land
Computerarbeiter: Das Image der Software- und IT-Branche hat in Indien in den vergangenen Jahren enorm gewonnen.
Die Familie ist in Indien die wichtigste gesellschaftliche Insitution: Mehrere Generationen leben gemeinsam in einem Haus, die Eltern bestimmen den Ehepartner ihrer Kinder - und häufig auch die Berufswahl.
Café in Neu-Delhi: Wie überall in der Welt wünschen indische Eltern ihren Kindern, dass sie es einmal besser haben. Deshalb verlangen sie häufig von ihnen, einen Beruf zu ergreifen, der angesehen ist und in dem man viel Geld verdient.
Indischer IT-Gigant: Nandan Nilekani ist Mitgründer des Unternehmens Infosys. Gemeinsam mit dem anderen Mitgründer ...
... Narayana Murthy gilt er als Sinnbild für die Möglichkeiten der Computer- und Software-Industrie. Beide Männer sind durch das Unternehmen zu Milliardären geworden.
SAP-Firmengebäude in Bangalore: Die größeren Unternehmen unterhalten in Indien meist luxuriöse Anlagen.
In solch einer Umgebung wollen viele junge Inder gerne arbeiten. Bei SAP bewarben sich im vergangenen Jahr 90.000 Menschen, bei Infosys sogar eine Million.
Junge Programmierer: Indische Berufsanfänger sind deutlich jünger als deutsche, sie sind an Hierarchien gewöhnt und wollen häufiger befördert werden. IT-Unternehmen haben daraus ihre Schlüsse gezogen - und neue Titel und Hierarchien erfunden.
Nicht nur die IT-Branche boomt in Indien: In allen technischen Bereichen wird Personal gesucht. Sowohl bei der Rekrutierung als auch bei der Personalbindung an das Unternehmen gelten in Indien spezielle Regeln.