Indiens Ambassador - DER SPIEGEL
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Indiens Ambassador Der schwangere Büffel läuft und läuft

Selbst nach indischen Maßstäben ist der seit 1957 von Hindustan Motors produzierte Ambassador ein hoffnungslos veraltetes Auto. Trotzdem unterhält die Regierung bis heute eine ganze Flotte der Limousinen und selbst die neue junge indische Mittelschicht hält dem "schwangeren Büffel" die Treue.
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Ambassador auf Hochglanz: Sogenannte Wallahs verrichten in Indien spezielle Arbeiten. Hier bringt ein Ambassador-Wallah das Fahrzeug auf Hochglanz. Der in Indien produzierte Ambassador wird seit 1957 hergestellt, ein Auto, das Generationen indischer Familien und ausländischer Touristen brav überallhin befördert hat.

Foto: DESHAKALYAN CHOWDHURY/ AFP
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Ambassador-Taxis: In der Millionen-Metropole Kalkutta beherrschen gelbe Ambassador-Taxis das Straßenbild. Ambassador-Autos, hergestellt von Hindustan Motors, werden seit 1957 in Indien gebaut. Sie werden nicht nur als offizielle Regierungsautos gefahren, sondern sind auch in der jungen Mittelschicht beliebt.

Foto: AP
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Ambassador-Fabrik: Der Ambassador wird seit einem halben Jahrhundert von Hindustan Motors in Uttarpara nahe Kalkutta hergestellt. Ursprünglich sollte mit dem Ambassador bewiesen werden, dass Indien sehr wohl in der Lage sei, ein eigenes Auto anzufertigen. Heute wird er als offizielles Regierungsauto gefahren, ist aber auch in der Bevölkerung sehr beliebt.

Foto: REUTERS
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Ambassadore der indischen Regierung: Ein Konvoy von Ambassadoren, die für Regierungsoffizielle und Staatsgäste bereitgehalten werden, während des Besuchs von Indiens Präsident APJ Abdul Kalam in einer Fabrik im Mai 2007. Die indische Regierung unterhält 5000 weißgelackte Ambassador-Autos, erkennbar am Rotlicht auf dem Dach.

Foto: AP
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Kalkuttas einzige Taxifahrerin: Die Inderin Jasbir Kaur in Kalkutta in ihrem Taxi, einem in Indien hergestellten Ambassador. Jasib ist in Kalkutta die einzige Frau am Steuer eines Taxis. 1995 kam sie durch einen Zufall zu diesem "Männerberuf". Vor allem weibliche Fahrgäste fühlen sich bei ihr wohl und mittlerweile wird sie auch von den Kollegen anerkannt. Inzwischen betreibt sie sogar eine Fahrschule für Frauen.

Foto: DPA
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Monsun-Stau in Kalkutta: Der schwere Monsun-Regen hat in Kalkutta im Juli 2006 ein Verkehrschaos verursacht.

Foto: REUTERS
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Taxis in Bombay: Vor dem Internationalen Flughafen Chatrapati Shivaji in Bombay stehen Ambassador-Taxis in Elferreihe. Der Ambassador wird seit 1957 in Indien gebaut. Anfangs sollte nur bewiesen werden, dass auch in Indien Autos hergestellt werden können. Inzwischen ist er in der Bevölkerung sehr beliebt und wird auch als offizielles Regierungsauto gefahren.

Foto: REUTERS
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VIP-Ambassador: Ein Mitarbeiter des Hotel-Sicherheitsdienstes bewacht den neuen gepanzerten Ambassador bei einer Präsentation indischer Autohersteller. Dieses Modell ist für Politiker, Filmstars und Industrieführer gedacht und kugelsicher gegen Kaliber von 9mm bis hin zum Beschuss durch ein AK-47 oder Handgranaten.

Foto: AFP
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Indira Gandhi mit Schwiegertochter Sonia: Die ehemalige indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi (r.) mit ihrer Schwiegertochter Sonia, der italienischen Ehefrau ihres Sohnes Rajiv, im Gespräch auf der Rückbank eines Ambassador. Sie ließ sich so gern in dem Wagen umherchauffieren, dass es in der Hauptstadt hieß, Indien werde von der Rückbank eines Ambassador aus regiert.

Foto: DPA
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