Sumatra Zu Gast bei den roten Menschenaffen
Sie hangeln, sie schwingen: Trotz einer genetischen Übereinstimmung von 97 Prozent mit dem Menschen, sind uns die Orang-Utans im Klettern um einiges voraus.
Doch blickt man in das Gesicht eines Menschenaffen, sieht man deutlich die Ähnlichkeit - vor allem die Augen lassen die Tiere so vertraut erscheinen.
Auch die Hände wirken menschenähnlich. Doch die Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Auf der indonesischen Insel Sumatra leben noch rund 14.000 von ihnen.
In der Stadt Bukit Lawang gab es früher ein Rehabilitationszentrum für verwaiste oder als Haustier gehaltene Affen. 1995 wurde es geschlossen. Inzwischen sind Auffangstationen in entlegenere Gebiete abgewandert.
Jeder der Affen hat eine eigene Persönlichkeit: Vom Rowdy, zum Teenager, zum Kleinkind - wie bei uns Menschen auch.
Innige Umarmung: Diese zwei Orang-Utans scheinen sich gern zu haben.
Der Gunung Leuser Nationalpark auf Sumatra gilt als einer der letzten Rückzugsorte für die Menschenaffen. Wer hierherkommt, kann sich von den freundlichen Wesen verzaubern lassen.
Neugierig blickt dieser Oran-Utan der Touristin entgegen.
Der Weg in den Dschungel ist teilweise beschwerlich: Bei tropischen Temperaturen über matschige, verwurzelte Wege.
Doch der Marsch lohnt sich. Die seltenen Tiere zu erblicken, zaubert manch einem ein verliebtes Lächeln ins Gesicht.