Terror in Indonesien Schrecken in Surabaya
Trauer um die Toten: Angehörige von Marta Djumani beweinen den Tod der Frau, die am Sonntag bei der Anschlagsserie auf Kirchen in Surabaya getötet wurde.
Die Lage in der zweitgrößten Stadt Indonesiens ist äußerst angespannt. Sicherheitskräfte fürchten weitere Anschläge.
Polizisten sichern das Umfeld einer Polizeistation in Surabaya, die am Montagmorgen von fünf Mitgliedern einer Familie attackiert wurde.
Indonesiens Staatspräsident Joko "Jokowi" Widodo an einem Anschlagsort in Surabaya. Er hat angekündigt, seine Sicherheitsbehörden würden alle militanten Islamistennetzwerke zerschlagen.
Am Sonntagmorgen hatten sechs Mitglieder der Familie Oepriarto kurz nacheinander drei Kirchen in Surabaya angegriffen. Insgesamt kamen bei dieser Anschlagsserie 18 Menschen ums Leben: Die sechs Mitglieder der Familie Oepriarto und zwölf Kirchenbesucher - unter ihnen zwei Kinder.
Die Ermittler gehen von einem islamistischen Hintergrund der Terrorserie aus. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) hat die Anschläge auf die drei Kirchen für sich reklamiert.
Die Polizei fahndet nun mit Hochdruck nach einer vierten Familie, die mit den Attentätern in Verbindung gestanden haben soll.
Ein Polizist mit einem Familienbild der Oepriartos. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Vater seine Frau und die Kinder radikalisiert hat.