Initiationsrituale - DER SPIEGEL
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Initiationsrituale Tradition und Sozialismus

Neue Schüler hatten im Internat im sächsischen Grimma über Jahrhunderte wenig zu lachen: mit teils grausamen Initiationsritualen wurden die Jüngsten begrüßt. Wie der Sozialismus langsam die alten Traditionen in der 500 Jahre alten Schule ersetzte, untersuchte die Schülerin Jule Lieber.
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Antreten im Schulhof: Internatsschüler in Grimma treten im Hof an. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war das Gymnasium eine reine Jungenschule.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Schlafsaal der Jungen: Der Ort so mancher nächtlicher "Strafaktion". Der Jungen-Schlafsaal in den fünfziger Jahren.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Schulchor: Traditionspflege im sozialistischen Staat - der Schulchor des Gymnasiums St. Augustin in Grimma - zu dieser Zeit "Oberschule Grimma" - im Jahr 1958.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Gymnasium St. Augustin: Eine Bildungsanstalt mit 500 Jahren Tradition. Ansicht des Gymnasiums St. Augustin in Grimma.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Fleißige Schüler: Ein Wohnsaal im Gymnasium St. Augustin in den 1920er oder 1930er Jahre. Ältere Schüler an den Einzeltischen überwachen die Ruhe in der Arbeitszeit und helfen den jüngeren Schülern bei Bedarf. Doch die Jüngeren mussten in ihrem ersten Jahr auch diverse Quälereien über sich ergehen lassen.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Schulorchester: Tradition wurde großgeschrieben, das Gymnasium St. Augustin war eine bekannte Eliteschule. Hier das Schulorchester etwa 1925.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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Erziehung zum Arbeiter: Schüler der Oberschule Grimma, heute wieder Gymnasium St. Augustin, bei einem mehrwöchigen Einsatz auf einer Großbaustelle - auch Oberschüler sollten zu DDR-Zeiten harte körperliche Arbeit erlernen.

Foto: Gymnasium St. Augustin
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