Inselschule: Pauken neben Traumstränden - DER SPIEGEL
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Inselschule Pauken neben Traumstränden

Der Tag von Tinai, 15, beginnt früh. Sie lebt auf einer Fidschi-Insel, vor der Schule muss sie Fische schuppen. Im Klassenzimmer herrscht Respekt vor den Lehrern. Gelernt wird ohne Computer: Der Pfarrer hält sie für eine Gefahr. Ein Tag im Leben einer Fidschi-Schülerin.
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Morgens, halb sechs, wird das Dorf Napuka vom Knatter des Stromgenerators geweckt. Auch für die Schülerin Tinai, 15, beginnt jetzt der Tag. mehr...

Foto: Felix Ehring
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Tinai (2. von r.) inmitten ihrer Familie: Nach dem Aufstehen schuppt sie Fische, dann geht sie los in die Schule.

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Weit hat sie es nicht bis ins Klassenzimmer, sie wohnt direkt daneben. Computer gibt es an der Schule nicht - der Pfarrer hat etwas dagegen, er hält das Internet für eine Gefahr.

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Auch in Lehrerzimmern auf den Fidschis herrscht das ganz normale Chaos.

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Was für Tinai und ihre Mitschüler völlig normal ist, füllt die Träume aller Touristen: die Strände der Fidschi-Inseln.

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Die Schüler tragen auf den Fidschi-Inseln Uniform, eine Vorschrift aus der britischen Kolonialzeit. Eine Besonderheit ist, dass auch die Jungs Röcke tragen, auf den Fidschis für Männer ein normales Kleidungsstück.

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Zum Schluss des Schultages werden die Schüler über das Schulgelände gescheucht - Zirkeltraining steht an. Kein Vergnügen in der feucht-warmen Luft der Fidschi-Inseln.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?